6 Tipps, damit dein Content auch bei Google ranked #145 - Digitales Unternehmertum

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6 Tipps, damit dein Content auch bei Google ranked #145

6 Tipps, damit dein Content auch bei Google ranked #145
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An der Stelle möchte ich auf die Floskel mit dem Content und dem King verzichten. Das Content eines der wichtigsten Bausteine für gute Rankings bei Google sind, muss ich an dieser Stelle denke ich nicht mehr thematisieren.

Die Kunst der Content-Produktion liegt letztlich darin, die Inhalte sowohl für die relevante Zielgruppe als auch eben auch für Google zu produzieren. Eine weitere Gemeinsamkeit, die der Nutzer einer Webseite und Google hat – der Anspruch ist in den letzten Jahren massiv gewachsen. Anspruch an den Content und die Suchergebnisse, die Google ausspielt. Für Google bedeutet dies, sehr genau den Algorithmus dahingehend zu verändern und zu optimieren, dass die Suchintention auch bestmöglich befriedigt wird.

Content produzieren, der auch bei Google ranked!

Schauen wir uns ein Beispiel an, da ich glaube, dass es so am einfachsten für euch zu verstehen ist.

Die Suchergebnisseiten (SERPS) sind längst nicht mehr so statisch, wie früher. Ich habe es ja bereits erwähnt. Google ist schlauer geworden, versteht Inhalte immer besser und versucht auf Basis der Suchintention des Nutzers das optimale Ergebnis für diesen auszusteuern. Da der Nutzer wiederum selbst sich in verschiedenen Phasen befindet (Kaufhase, Informationsphase, etc.), muss Google abwägen, welche Art von Suchergebnissen denn in den SERPS angezeigt werden. Eher Online-Shops, die transaktiionell ausgerichtet sind oder eher Seiten, die informativen Charakters sind. Also sowas wie Wikipedia, Lexika oder Magazine und Blogs.

Schauen wir uns zwei Beispiele exemplarisch an

Beispiel 1

Stellen wir uns vor, wir betreiben einen Online-Shop für Nahrungsergänzungsmittel. Zum Top-Keyword „Nahrungsergänzungsmittel“ gibt es einen recht hohen Wettbewerb. Das Suchvolumen selbst ist mit 290.000 recht hoch. Die Kostenschätzung bei 100% Kontingent, was man bekommen würde, läge bei 21.000 EUR.

Keywordplanner AdwordsSchauen wir uns zudem mal die Übersicht in der Keyword-Recherche an. Hier sieht man, dass die meisten Keywords transaktional ausgerichtet sind – mit einer sehr hohen Wettbewerbsdichte. Es sollte also sehr schwer werden, zu einem der Keywords zu ranken, ohne sich richtig im SEO anzustrengen. Ganz abgesehen vom Faktor Zeit, da gute Rankings mit einer hohen Wettbewrbsdichte meist noch länger dauern.

Ein Keyword „Nahrungsergänzungsmittel Definition“ (siehe Screen) sticht aber aus der Liste heraus. zugegeben, das Keyword ist eher im Longtail anzusiedeln, was aber dennoch seine Berechtigung hat und bei dem die Wettbewerbsdichte recht gering ausfällt. Es ist also zu erwarten, dass ich mit den richtigen Werkzeugen durchaus auch kurzfristige Erfolge erzielen kann.

Keyword-Recherche

Wenn wir uns nun die SERPs mal anschauen zu „Nahrungsergänzungsmittel“ stellt man sehr schnell fest, dass die Suchergebnisse eher auf Informationsfluss, denn auf Kaufabschluss ausgerichtet sind. Google spielt diese Ergebnisse sicherlich nicht umsonst aus. Anzunehmen ist, dass die meisten Kunden, die nur nach Nahrungsergänzungsmittel suchen, wenig Kaufabsichten haben. Google testet aber auch immer wieder, ob dem so ist und so sind in unserem Beispiel, neben den informativen Seiten, lokale Anbieter – in dem Fall Fitness-Studios und ein Shopanbieter dabei.

Google SERPS

Beispiel 2

Schauen wir uns ein weiteres Beispiel an. Wir suchen nach dem Nahrungsergänzungsmittel „NutriLife“. Hier sieht man in den SERPS, dass wesentlich mehr transaktionelle Angebote, also Online-Shops in den SERPS erscheinen.

Google SERPS
Was sollen mir diese Beispiele letztlich sagen?

  • Auf generische Suchbegriffe zu ranken ist häufig sehr schwer. Solche Begriffe wie in unserem Beispiel „Nahrungsergänzungsmittel“ haben zwar große Suchvolumina, aber eben auch sehr starken Wettbewerb. Die Chance als kleine oder neue Seite / Online-Shop zu ranken ist recht gering.
  • Wer Content produziert muss sich genau überlegen, was die Zielsetzung ist und welche Keywords für das zu erreichende Ziel sinnvoll sind. Es bringt nichts, wenn ihr auf ein Keyword optimiert, was in den meisten Fällen „transaktionsgetriebe Webseiten“ aufzeigt, wenn ich aber mit meiner Seite ein informatives Ziel verfolge.
  • Wenn generische Suchbegriffe – ich mache es etwas deutlicher – wie iPhone von den Top-Marken wie Apple, Vodafone oder Telekom beispielsweise im organischen Bereich bei Google beherrscht werden, ist es nahezu unmöglich dort mit einer kleineren oder gar neuen Website zu ranken. Hier ist es dann sinnvoller – wenn ich ein Online-Shop habe – auf Kategorieebene zu ranken.

Für welche Keywords letztlich Content und Sichtbarkeit aufgebaut werden soll, entscheidet der Keyword-Recherche-Prozess. Darauf möchte ich aber an dieser Stelle jetzt nicht eingehen. Hier habe ich bereits einen ausführlichen Podcast zu gemacht.

Tipps, damit euer Content auch Rankings bei Google aufbaut

Fassen wir mal zusammen und gliedern wir die zuvor genannten Aspekte in eine Übersicht:

Tipp 1 – Content auf Keywords anpassen

Optimiere deinen Content auf die relevanten Keywords, die auch eine entsprechende Suchnachfrage haben. Einfach aus dem Bauch heraus ein Thema wählen und dann mal etwas schrieben, ist nicht zielführend. Am Anfang steht nun mal immer die Keyword-Recherche.

Tipp 2: – Analysiere den Suchintent

Wie in meinen Beispielen aufgeführt, gibt es verschiedene Arten von Suchergebnissen und somit Keywords. Transaktionelle oder informative Keywords und die am häufigsten vorkommenden Keywordarten. Schaue dir also genau an, welche Art von Seiten zu deinem jeweils identifizierten Keyword ausgespielt werden. Anhand dessen kann man auch eine Priorisierung und Analyse erfolgen, welche Keywords für welchen Content richtig sind.

Tipp 3 – Lerne von den Besten

Schaue dir die Top-Rankings zu jedem Keyword an. Lasse dich inspirieren, welche Art Content im Einsatz ist. Gibt es ansonsten wichtige Erkenntnisse? Wie sieht die Backlinkstruktur der Top-Seiten aus? Um solche Informationen letztlich herauszubekommen, helfen euch SEO Tools wie das von PageRangers beispielsweise. Hier kannst du mit dem Content Modul zum Beispiel auch auf s

Seitenebene den eigenen Content analysieren, optimieren, aber auch den Wettbewerb genau unter die Lupe nehmen.

Worauf ist noch zu achten in dem Zusammenhang?

  • Sind die wichtigsten Informationen am Anfang des Textes zu finden. Dieser muss neugierig auf mehr machen.
  • Formulierung der Inhalte – sind diese gut lesbar? Verwende kurze, knackige Sätze
  • Formatierung – stimmt die Struktur, sind ausreichend Sub-Headlines vorhanden, sodass ich auch kleinere Häppchen lesen kann? Gerade auch für die mobile Nutzung relevant.
  • Sind Title und Meta-Descoritption perfekt gesetzt? (Snippet Optimierung)
  • Aktualität – ist der Artikel “State of the Art” und spiegelt den aktuellen Stand wider … alten Content mag der Nutzer und Google nicht …

Tipp 4 – Produziere einzigartigen Content

Wenn wir schon mal bei den Benchmarks sind. Das Internet ist voll von Content. Wenn du Top-Positionen erzielen möchtest, musst du besser sein als die Besten. Produziere Content, der begeistert, der einzigartig ist und so in der Form auf keiner anderen Seite vorkommt. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden. Das Packaging wie man so schön sagt, ist hier das A und O.

Tipp 5 – Verwendet Content-Formate, die einen Link auf deine Seite provozieren

Der Tipp hört sich erst einmal merkwürdig an. Was ich damit sagen möchte. Produziere Content und nutze die Palette an Content-Formate, die dazu führen, dass andere Webseiten deinen Inhalt so genial finden, dass sie auf diesen verlinken. Beispielsweise, wenn du eine Infografiken produzierst und diese von anderen Webseiten aufgenommen wird und deine Webseite als Quelle verwendet wird. Stichwort Backlinks und die Tatsache, dass diese auch im Jahr 2018 immer für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) relevant und wichtig sind. Denn stelle dir die Frage selbst.

Tipp 6 – Lassen den Content ruhen und optimiere diesen
Aus Erfahrung kann ich es sagen. Das es manchmal sinnvoll sein kann, Content, den man produziert hat, mal einen Tag oder länger ruhen zu lassen. Danach noch mal an den Inhalt setzen und schauen, dass auch alle Sätze knackig formuliert sind. Unnötige Passagen streichen, auch wenn die Länge darunter leidet. Kein Problem. Was ich auch gerne mache, dass ich den Content veröffentliche und nach ein paar Wochen noch mal ein Review vornehme, schaue, was ich ggfs noch ergänzen und eben optimieren könnte. Google mag es eben, wenn gut performande Inhalte regelmäßig überprüft und geupdatet werden.

Fazit

Ich erlebe es sehr häufig, dass Content auf Teufel komm raus und nach einem Bauchgefühl verfasst werden. Dabei ist eine gute Vorbereitung das A und O. Das wird sehr häufig unterschätzt und mißachtet. Mit den genannten Tipps wirst du es schaffen, Sichtbarkeit bei Google zu entwickeln. Eine Garantie auf Top-Positionen kann ich dir nicht geben, da weitere Faktoren eine Rolle spielen. Aber, wenn du die Tipps beherzigst, machst du schon einiges richtig und kannst dich vom Wettbewerb differenzieren. Bedenke, dass die Keyword-Recherche immer an erster Stelle steht und eine differenzierte Betrachtung bei den relevanten KEywords wichtig ist.

Habt ihr weitere Fragen?

Ihr habt Fragen zu Goodnotes? Dann stellt mir diese gerne per Email an podcast (ät) digitales-unternehmertum.de oder unserem Hörerservice. Dann werde ich in Kürze einen Podcast und/oder ein Videobeitrag diesbzgl. umsetzen.

Podcast anhören

Unser Podcast kann direkt hier im Artikel angehört werden. Zudem sind wir bei iTunes für alle iOS und Apple-Devices kostenlos verfügbar. Android-Nutzer finden uns bei stitcher.com (Stitcher App downloaden). Auch könnt ihr unseren Podcast bei YouTube oder bei Spotify anhören.

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