Tool-Tipp für produktives Arbeiten: Things #069 - Digitales Unternehmertum

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Tool-Tipp für produktives Arbeiten: Things #069

Tool-Tipp für produktives Arbeiten: Things #069
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Heute möchte ich euch ein weiteres sehr hilfreiches Tool in meinem Podcast vorstellen, das ich selbst seit vielen Jahren nutze. Und zwar geht es um das Thema „Produktives Arbeiten“.

Als Freund der Getting Things Done (GTD) Methode, die 2001 von David Allen erfunden wurde, geht es letztlich darum, die eigene Produktivität zu verbessern. In der Podcast Episode 13 habe ich über de GTD Methode bereits ausführlich gesprochen. Hört rein, wenn euch das Thema interessiert.

Getting Things Done Methode

Kurz zusammengefasst steht die GTD Methode nicht nur mehr Produktivität, richtig umgesetzt, bietet sie auch mehr Zeit und mehr Spielraum für Kreativität, für das Wesentliche. Grundsätzlich sollte man bei der GTD Methode zwischen Terminen und Aufgaben unterscheiden. In den Terminkalender gehört letztlich alles, was an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit, fällig wird. Alles andere wird als Aufgabe dann in das GTD System integriert. Das eigene Gehirn wird dadurch entlastet, da man sich die offenen Aufgaben nicht merken muss, sondern sich vollständig auf das GTD System verlassen kann. Damit das funktioniert, muss man sich dieser Methode
  • a) hingeben und diese konsequent umsetzen und
  • b) ein Tool / Vehicle verwenden, auf das man sich verlassen kann

Ich kenne Menschen, die ihre Aufgaben nach GTD auch auf Papier umsetzen. Das ist aber heute nicht unser Thema und sicherlich kein Maßstab, aber theoretisch geht es auch auf dem klassischen Weg.

Things – produktiv deine Aufgaben verwalten

Things ist ein sehr übersichtliches Tool, was device-übergreifend funktioniert. Ein Nachteil ist sicherlich, dass Things aktuell nur für Mac-Devices zur Verfügung steht.

Grundsätzlich arbeite ich mit Projekten, die entweder tatsächlich ein größeres Projekt darstellen oder eines meiner Unternehmen ist. Innerhalb der Projekte können dann Aufgaben angelegt werden. Zur besseren besseren Übersicht können die Aufgaben noch unter Headlines eingeordnet werden.

App Things Headline

In den Aufgaben können neben Deadlines auch Checklisten hinzugefügt werden. Zusätzlich vergebe ich jeder Aufgabe einen Kontext oder einen Tag.

Kontexte können sein:

  • Anrufe
  • Homeoffice
  • Office
  • Joure Fixe
  • etc.

Was den Kontext angeht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Man könnte auch Prioritäten als Kontext vergeben oder wie man sich eben organisieren möchte.

Things bietet einen Posteingang, der wie eine Art Pool für deine Aufgaben angesehen werden kann. Sobald Zeit ist, werden die Aufgaben dem jeweiligen Projekt zugeordnet. Denn letztlich solltest du ja jede Aufgabe direkt in Things oder deinem Tool erfassen.

Ich selbst nutze zudem die Ordner in Things Irgendwann und Heute. In Heute sind alle Aufgaben zu finden, die heute anfallen. In den Ordner irgendwann kommen dann alles Aufgaben hinein, die keine Priorität haben.

Auch besteht die Möglichkeit, wiederkehrende Aufgaben einzustellen.  Neben den vielen Vorteilen, gibt es aber auch ein paar Nachteile, auf die ich ebenfalls noch hinweisen möchte.

  • Things ist nicht Teamfähig, kann also nicht wie andere Apps mit anderen Kollegen geteilt werden, Aufgaben delegiert werden, etc…
  • Nur für Apple-Devices verfügbar

Fazit

Things ist ein wichtiger Helfer im Alltag und schafft persönliche Produktivität. Things ist device-übergreifend nutzbar und wer seine Aufgaben diszipliniert verwaltet, wird mehr Zeit für das Wesentliche haben. Ich kann die App auf jeden Fall empfehlen und sie ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken – beruflich wie privat.

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