Warum Email-Marketing immer noch wichtig ist!

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Warum Email-Marketing immer noch wichtig ist!

Warum Email-Marketing immer noch wichtig ist!
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Der Ruf der eMail hat in den letzten Jahren schon zum Teil sehr gelitten. Das Thema Spam und die Masse an eMails, die wir täglich erhalten, erscheinen für viele Unternehmen als Indiz dafür, das Thema eMail-Marketing zu vernachlässigen.

Emails sind nichts mehr wert, bieten keinen Mehrwert, etc…

Oder so ähnlich heißt es oftmals, wenn man sich mit Unternehmen aus der “old”-Economy unterhält.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen unterschätzen jedoch die Möglichkeiten und die Wirkung von eMail-Newslettern. Dabei sind Newsletter immer noch eines der beliebtesten Marketinginstrumente überhaupt. Vergleicht man dann noch die Kosten für einen Newsletterversand, wird schnell klar, wie effektiv und sinnvoll ein regelmäßiger Newsletter im Marketingmix sein kann.

Einsatzmöglichkeiten von Email-Marketing

Wer sich mit dem Thema eMail-Marketing auseinandersetzt, muss wissen, zu welchen unterschiedlichen Themen man das Instrument einsetzen kann.

  • Kundenbindung
    eMail-Marketing kann als Kundenbindungsinstrument sehr gut eingesetzt werden. Informieren Sie Kunden einfach und unkompliziert, wenn es um Informationen rund um ihr Unternehmen, Produkte oder themenrelevante Inhalte geht. Hochwertige Inhalte können sehr hilfreich sein und wie in einem unserer Podcast-Episoden bereits besprochen, ein probates Mittel, um Kunden an das Unternehmen zu binden.
  • Verkaufsförderung
    Newsletter sind aber nicht nur Kundenbindugsinstrument, sondern auch für das Thema Verkaufsförderung ein adäquates Werkzeug. Wer Produkte verkaufen möchte, kann dies mithilfe dieses Kanals ebenfalls sehr gut umsetzen. Dabei sollte man allerdings sehr genau seine Zielgruppe verstehen und die Ansprache genau planen. Ein Newsletter ist keine Litfaßsäule. Daher übertrieben Sie es nicht, kombinieren Sie vielleicht Produktangebote mit hochwertigem Content. Vielleicht ergänzt der Content im besten Fall sogar die Produkte – beispielsweise durch Checklisten, Schulungsvideos, etc.
  • Reaktivierung von Kunden
    Eine weitere Möglichkeit von eMails, ist die Rückgewinnung von Kunden. Kontaktieren Sie ältere Kunden, die X Monate nicht mehr bei Ihnen im Shop vorbeigeschaut und gekauft haben. Achten Sie allerdings auf die Ansprache und nutzen Sie die Möglichkeiten, um das Thema optimal umsetzen zu können.
  • Automation von Prozessen,
    Das Thema Marketing Automation ist im Email-Marketing ebenfalls ein zunehmend eingesetztes Vehicle, um Kunden zu binden, um Abverkäufe zu generieren oder aber Kunden eben zu reaktivieren. Letzteres haben wir im Punkt zuvor besprochen. Der Kreativität sind in dem Bereich keine Grnzen gesetzt. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, eine Schulungssequenz oder ein Seminar, ergänzend zu ihrem Produkt, zu erstellen? Einmal angelegt, die Prozesse definiert, müssen sie nichts mehr machen und Kunden können sich eigenständig anmelden. Vielleicht sorgt ein solcher Kurs auch für rückläufige Kundenanfragen. Es gibt weitere Themen, in denen man das Thema Marketing Automation e2Goinsetzen kann.

10 Tipps damit eMAil-Marketing in ihrem Business erfolgreich werden kann

  • Setzen Sie auf professionelle Anbieter
    Wenn sie im Unternehmen nicht gerade einen eMail-Profi haben, der ein eigenes Newsletter System programmieren kann, setzen sie auf professionelle Dienstleister. Achten Sie allerdings darauf, mit welchem Anbieter sie zusammenarbeiten. Es gibt sehr viele, ob deutsche oder auch internationale Anbieter, die sehr gute Lösungen anbieten. Beispielsweise kann ich CleverreachMail-Chimp oder aber euch beispielsweise Newsletter2Go empfehlen.
  • Spammen Sie nie!!!!
    Perfmission Marketing ist das Stichwort. Bitte beacten Sie, dass sie nur dann eMails versenden, wenn Sie auch ausdrücklich die Genehemigung des Empfängers vorliegen haben. Ungefragt zugestellte Newsletter sind nicht nur gesetzeswidrig, sondern auch für den Empfänger letztlich nervend und ärgerlich. Hinzu kommt, dass ein Empfänger, der sich freiwillig in den Newsltter eingetragen hat, mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen auch beachten und lesen wird. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten sie unbedingt auf ein so genanntes Double Opt In Verfahren setzen. Das Double-Opt-in-Verfahren ist zweistufig aufgebaut. Im ersten Schritt trägt Nutzer seine E-Mail-Adresse über ein Formular ein und sendet dieses ab. Das Newslettersystem verschickt unmittelbar danach eine Bestätigungs-E-Mail an die eingetragene E-Mail-Adresse. In der Bestätigungs-E-Mail muss der Empfänger durch einen Klick auf den Bestätigungslink ein zweites Mal die Teilnahme klären bzw. seine eMail verifizieren. Klickt er nicht auf den Link, wird er innerhalb einer bestimmten, festgesetzten Zeit, gelöscht und nicht in den Verteiler aufgenommen.
  • Redaktionsplan
    Sorgen Sie mit einem Redaktionsplan für frühzeitige Planungszyklen und eine gleichbleibende Qualität. Gleichzeitig hilft es auch die eigenen Kapazitäten und somit personellen Ressourcen besser zu planen. Wenn Sie einen bestimmten Kollegen fürein Thema benötigen, kann dieser sich frühzeitig vorbereiten und dann effizient das Thema angehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Regelmäßigkeit des Versendens. Wenn sich frühzeitig kommunizieren, dass der Newsletter einmal im Monat erscheint und die Nutzer sich aktiv angemeldet haben, dann wünschen Sie sich auch einen regelmäßigen Versand. Für Sie bedeutet dies, dass sie regelmäßig die Möglichkeit haben, ihre Nutzer zu informieren, ihnen Produkte anzubieten oder aber Mehrwertleistungen zu bieten.
  • Beachten Sie: Die Betreffzeile entscheidet oftmals über Erolg oder Mißerfolg
    Das Erste, was der Abonnent ihres Newsletter zu sehen bekommt, ist die Betreffzeile. Daher sollten Sie nie die Wirkung der Betreffzeile unterschätzen. Binnen weniger Sekunden entscheidet der Abonnenten, ob er die eMail öffnen oder löschen wird. Formulieren Sie die Betreffzeile, kurz, knackig und so, dass der Nutzer einfach mehr erfahren möchte. In diesem Zusammenhang sei auch noch mal erwähnt, dass Sie die Absenderadresse so auswählen, dass der Nutzer direkt ihren Newsletter auch erkennt.
  • Inhalt (Qualität des Newsletter)
    Neben der Betreffzeile entschiedet dann natürlich der Inhalt, ob die gesetzten Ziele erreicht werden können oder nicht. Achten Sie darauf, je nachdem, wie sie ihren Newsletter inhaltlich bestücken, dass Ihr Kunde einen Mehrwert oder vielleicht auch ein exklusives Incentive bekommt, wenn es beispielsweise um Abverkäufe geht. Gerne können Sie auch im Newsletterumfeld auf verschiedene Contentformate setzen. Über das Thema Content haben wir ja bereits in einer der letzten Podcast Episoden besprochen. Wer diese Podcast-Ausgabe verpasst hat, sollte diese am besten hier noch mal hören.
  • Personalisieren Sie ihren Newsletter
    Sprechen Sie die Newsletterempfänger immer mit einer persönlichen Anrede an. Man hört einfach lieber den eigenen Namen als die unpersönliche Variante  „Sehr geehrte Damen und Herren“. Außerdem fühlt der Nutzer sich bei der persönlichen Anrede auch umsorgt und versorgt. Eine intensivere Beziehung scheint möglich.
  • Das richtige Template
    Das Template muss in erster Linie für die verschiedenen E-Mail-Programmen kompatibel sein. Es gibt leider noch keinen Standard, so dass die eMail Software und Webclients das Template bzw. HTML untetschiedlich interpretieren können. Professionelle Newsletter-Systeme verschicken HTML-Mails meist als sogenannte Multipart-Mails. Bei dieser Variante wird die Nachricht gleichzeitig in HTML- und Plain-Text-Format versandt. Öffnet der Abonnent die Nachricht in einem nicht HTML-fähigen Client, wird einfach die Plain-Text-Variante angezeigt.
  • A/B Testing
    Das A/B Testing ist sehr wichtig. Auch bei kleineren Abonnentenzahlen macht es durchaus schon Sinn, einem ausgewählten Abonnentenkreis zwei verschiedene Newsletterversionen zu versenden und dann zu analysieren, welche Variante die besseren Performancewerte (Öffnungsrate, Klickrate, Konversionrate, …) erzielt hat. Die übrigen Abonnenten erhalten dann die im A/B Test besser funktionierende Variante. Durch ein A/B Test holt man das Optimum aus einer Mail-Kampagne heraus. Daher unbedingt umsetzen, wenn möglich.
  • Der richtige Versandzeitpunkt
    Auch in Sachen Versandzeitpunkt sollte man den für sein Unternehmen besten Zeitpunkt ermitteln. Oftmals spricht man davon, dass Dienstage oder Donnerstage gute Tage darstellen. Aber das muss nicht immer so ein und so sollte man auch dieses testen. Durchaus möglich, dass im B2C Bereich auch ein Versand am Wochenende sinnvoller sein kann. Auch in Sachen Uhrzeit gibt es bessere und tendenziell schlechtere Zeiten.
  • Newsletter-Promotion
    Integrieren Sie den Newsletter gut sichtbar in das eigene Webangebot und versuchen sie auch darüber hinaus die Liste zu zu pushen und in den Online-Prozess sinnvoll zu integrieren. Beispielsweise könnte man auch eMail-Adresse einsammeln, wenn man ein eBook oder ein Whitepaper kostenlos – gegen den Eintrag einer eMail beispielsweise – einsetzt. Hier gibt es aber durchaus auch weitere Dinge, wie man eine Liste promoten kann und sollte.

Fazit

Email-Marketing ist immer noch ein sehr effizienter Werbekanal. Richtig eingesetzt unterstützt das eMail-Marketing in den unterschiedlichsten Bereichen. Wer erfolgreich im Newsletter-Business agieren will, muss seine Hausaufgaben machen und darüber hinaus auch ein wenig intern planen. Unterstützung bieten professionelle Email-Dienstleister und auch sonst ist der Einsatz von Mail-Kampagnen im Vergleich zu anderen Kanälen günstig. Egal, ob ihr als Einzelhändler, Hersteller oder was auch immer aktiv seid, für jeden Bereich gibt es sinnvolle Konzepte und Einsatzmöglichkeiten.

Ihr habt Fragen zu unseren Podcast-Episoden oder generell zum Thema?

Na, dann möchte ich an dieser Stelle auch sehr gerne auf unsere Facebook-Seite „Digitales Unternehmertum“ hinweisen. Hier bleibt ihr nicht nur up-to-date, sondern wir können einfach und unkompliziert miteinander uns austauschen, gegenseitig Fragen zum Thema beantworten und was es ansonsten noch zu sagen gibt.

Podcast – eMail-Marketing im Business – jetzt anhören

Unser Podcast kann direkt hier im Artikel angehört werden. Zudem sind wir bei iTunes für alle iOS und Apple-Devices kostenlos verfügbar. Android-Nutzer finden uns bei stitcher.com (Stitcher App downloaden).

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