Warum KMUs häufig keine Sichtbarkeit bei Google haben

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Warum KMUs häufig keine Sichtbarkeit bei Google haben #063

Warum KMUs häufig keine Sichtbarkeit bei Google haben #063
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In meiner täglichen Arbeit mit Kunden erlebe ich es immer wieder, dass Unternehmen digital durchstarten wollen, einige Gehversuche bereits unternommen haben, aber letztlich doch gescheitert sind. Ein Argument ist häufig, das man so gut wie keinen Traffic aus der organischen Suche bei Google bekommt und einfach kein Geld für das Schalten von Werbeanzeigen vorhanden ist.

Für das Scheitern gibt es sicherlich einige Gründe. Zu wenig Ressourcen, fehlendes Know How, die falschen Entscheidungen getroffen. Die Liste könnte man sicherlich noch weiter ergänzen.

Warum KMUs häufig keine Sichtbarkeit bei Google haben?

In der heutigen Podcast Episode möchte ich sehr ausführlich die Fragestellung eingehen: „Warum KMUs häufig keine Sichtbarkeit bei Google haben“.

Das Thema Sichtbarkeit bei Google ist für die meisten Unternehmen, die im Online-Business etwas erreichen wollen, überlebenswichtig und die Grundlage für ein nachhaltiges Online-Business. Wer seine Sichtbarkeit bei Google verbessern möchte, muss sich mit dem Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) zwangsläufig intensiver auseinandersetzen. SEO ist kein Hexenwerk. SEO ist Fleiß, sicherlich Erfahrung, Analyse, Durchhaltevermögen und viel testen und optimieren.

Insbesondere KMUs machen hier sehr häufig Fehler, weil sie an irgendeiner Stelle mal etwas zum Thema Content, Backlinks oder sonst einem zum SEO gehörenden Thema aufgeschnappt haben. Die Folge: Durch  unnötige Fehler wird schnell resigniert und der Kanal „online“ häufig per se als nicht rentabel abgestempelt.

In der heutigen Podcast Folge möchte ich intensiver auf das Thema eingehen und die Frage aufklären, weshalb KMUs beim Thema SEO so häufig scheitern. Ich sage dir, wie du in Sachen SEO, den richtigen Weg findest,  was funktioniert und was nicht. KMUs, die mit falscher Strategie ein Online-Business starten, werden in den meisten Fällen scheitern – wenn nicht kurzfristig, dann aber mittelfristig.

Wie gut oder schlecht dein Webangebot bei Google ranked, ist von über 200 Rankingfaktoren abhängig. Nicht alle sind bekannt, aber umso wichtiger ist es, die Dinge gut zu machen, die bekannt sind und auf die man Einfluss nehmen kann. Ich kann an dieser Stelle nicht auf alle Kriterien eingehen, ist auch nicht Sinn und Zweck dieses Podcasts. Aber du wirst sehen, dass man mit dem richtigen Antrieb eine Menge richtig machen kann. Wenn dich das Thema Suchmaschinenoptimierung weiter interessiert und ich mehr über das Thema SEO hier im Podcast machen soll, teile es mir bei Facebook oder Twitter gerne mit.

Der Chef muss wollen

Grundlage, wie das Online-Business erfolgreich werden kann, ist die Führungsebene, in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Inhaber selbst ist. Dieser muss online vorleben oder es zumindest an die Person im Unternehmen delegieren, die mit allen Kompetenzen ausgestattet sind. Das ist nun mal die erste Voraussetzung, egal ob es um das Thema Sichtbarkeit bei Google oder andere digitale Themen geht.

Die relevante Zielgruppe macht die Musik

Ganz wichtig ist, dass man seine Zielgruppe kennt. Wer kauft online die Produkte, die ich anbiete. Es kann nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass die Zielgruppe online sich analog zur „klassischen“ Businesswelt entpuppt. Nur wer es schafft, herauszufinden, wer die relevante Zielgruppe ist, wird sie später auch in den relevanten Kanälen finden und richtig ansprechen können. Bei allem was ihr also macht, muss die eigene Zielgruppe immer im Fokus stehen.

Also, Halten wir fest. Nicht die Webseite, ein Online-Shop oder was auch immer ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Business. Nein, es sind eure künftigen Kunden. Alles andere ist Mittel zum Zweck und hilft euch dabei, die Kunden zufriedenzustellen.

Ein Beispiel:
Ein Hersteller von Möbeln, hat eine sehr auf Image ausgelegte Webseite. Viele Bilder, wenig Text, keine Produktbeschreibungen, also wirklich nur das Nötigste. Was neben Produkten als Content vorhanden ist, sind Unternehmensnews. Die News begrenzen sich auf Referenzen oder gewönne Awards. Was die Produkte angeht, haben Stühle und andere Accessoires fiktive Prodiktnamen, bei den Tischen sind es Nummern. Also wird neben den Namen für die Stühle auch immer wieder mit Nummern in den News operiert.

Die Folge in Sachen Sichtbarkeit: Kaum ein Produkt ist bei Google überhaupt sichtbar. Lediglich ist man mit dem Newsartikel hier und da bei Google zu finden – dann aber auchfast nur mit dem Keywords des Referenzobjektes, z.B. einem Krankenhaus oder einer Oper. 

Was ich mit diesem Beispiel aufzeigen möchte. Kein Nutzer wird mit der Suchanfrage „Krankenhaus Köln“ oder „Oper Köln“ Produktinformationen zu Tischen und Stühlen erwarten. Es wird einfach die falsche Zielgruppe angeteasert. Die Nutzer werden die Seite sehr schnell verlassen, den Nutzen nicht zu schätzen wissen und am Ende des Tages auch die Produkte nicht kaufen. Die Ernüchterung wird groß sein und das Resümee irgendwann entsprechend ausfallen. Mit den falschen Keywords bei Google zu ranken ist also sträflich und wird genau den Mißerfolg bringen, den es zu vermeiden gilt.

Falsche Zielgruppenansprache ist der Todesstoß für ein vielversprechendes Online-Business

SEO-Marktanalyse anhand relevanter Keywords

Grundlage für eine qualitative Sichtbarkeit ist die SEO Marktanalyse. Schaut euch an, welche Keywords für euer Core-Business relevant sind. SEO Tools wie beispielsweise das von PageRangers helfen euch hier enorm bei der Analyse. Hier bekommt ihr ungefähre Werte zum Suchvolumen pro Monat bei Google und wie die Konkurrenzsituation sich darstellt. Daher ist es wichtig zu wissen, mit welcher Strategie ihr vorgehen wollt. Bei generischen Suchbegriffen, (short-head Keywords gerne genannt, z.B. Tische kaufen) die beispielsweise mit einer hohen Wettbewerbsdichte und hohen Suchvolumen bei Google versehenen sind, ist es wesentlich schwieriger auf die vordersten Plätze bei Google zu gelangen. Daher könnte eine weitere Strategie sein, sich auf die so genannten Long-Tail Keywords (z.B. Klapptisch, grün, Größe 120×120 kaufen) zu fokussieren, die also wesentlich weniger gesucht werden, aber dafür exakter zu meinem Content oder Produkt passen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kauf stattfindet, wenngleich auch die Nachfrage wesentlich geringer eben ausfällt. Beides sind relevante Strategien, die durchaus auch in Kombination Sinn machen können.

Ebenfalls ist es in dem Zusammenhang spannend zu erfahren, zu welchen Keywords ranked der Wettbewerb, mit welchem Suchvolumen und in welchen Bereichen wird er also scheinbar den meisten Umsatz generieren. So erfahrt ihr insgesamt, ob ausreichend Suchtraffic zu den von euch relevanten Suchbegriffen überhaupt vorhanden ist. Aber Achtung: Die bei Google oder den SEO Tools angezeigten Suchvolumina sind nur Indikatoren, die absolute Reichweite kann, wie ich aus Erfahrung selbst erfahren habe, zum Teil auch signifikant abweichen. In meinen Erfahrungen nach oben.

Wenn wir schon mal bei der Konkurrenzanalyse sind, die man in der Praxis wesentlich ausführlicher noch gestalten kann, möchte ich euch aber noch einen weiteren Tipp mit auf den Weg geben.

Weitere Analyse sinnvoll

Schaut euch bei similarweb.com  und Alexa.com mal die Reichweite eurer Wettbewerber an. Ihr seht dort sehr schön, wie viele Besucher der Wettbewerb grob pro Monat hat. Ferner bekommt ihr, neben den Informationen über die Besucher auch Hinweise, über welche Kanäle die Besucher denn auf die Webseite gelangen, ob organisch, durch soziale Medien oder Adwords beispielsweise. Auch der Blick auf die Verweildauer oder aus welchem Land kommen die Besucher ist ebenfalls interessant. An dieser Stelle aber auch der Hinweis, dass es sich hierbei nicht um exakte Daten handelt. Gebt euere Webseite an, dann seht ihr das. Als Indikator sind die Werte aber sehr hilfreich und nutzbar.

SEO ist kein Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess

Wer meint, mit dem Aufsetzen eines Webangebotes und der Produktion von dem ein oder anderen Artikel für die Zielgruppe, ist es getan, den muss auch an dieser Stelle enttäuschen. Schaut an den Anfang meines Artikels. Dort sprach ich über „Fleiß“. Wer glaubt, die Webseite gestalten zu können, dann über Monate oder vielleicht sogar Jahre nichts mehr an dem eigenen Webauftritt verändern zu müssen, der sollte an dieser Stelle abbrechen, den Artikel weiter zu lesen oder gar den Podcast zu hören. Es wird definitiv nicht funktionieren. Zumindest nicht mit der Sichtbarkeit bei Google. Wenn du ausreichend Budget für Adwords Kampagnen oder andere Formen der Online-Werbung hast, dann solltest du dich darauf fokussieren.

Auf der anderen Seite hört es sich zunächst mal sehr hart an. Wer hochwertige Inhalte (siehe z.B. Podcast Nr. 003) produziert, muss das auch nicht jeden Tag machen. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist ausreichend. Je häufiger desto besser ist es natürlich, keine Frage. In dem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass SEO mittel- und langfristig zu sehen ist und Erfolge meist nicht kurzfristig erkennbar sind. Durchhaltevermögen ist also gefragt.

Kontinuierliches Monitoring als Basis deines Erfolges

Es ist sehr schön, wenn du eine Marktanalyse umgesetzt hast, du über deine Zielgruppe ausreichend informiert bist und tollen Content produziert hast. Mindestens genauso wichtig ist es aber, zu wissen, ob das was ihr umgesetzt habt, auch funktioniert und sich in die richtige Richtung entwickelt. Und da meine ich nicht direkt am Ende des Tages zu schauen, ob der Umsatz mit dem Aufwand in Einklang gebracht werden konnte. Vielmehr git es zunächst einmal zu wissen, wie entwickelt sich die Sichtbarkeit in den Bereichen, die anvisiert wurden. Ist das, was ich mache, richtig. Mit Hilfe der Tools kannst du das prüfen und schauen, ob und wie sich deine Sichtbarkeit in den einzelnen Bereichen (z.B. Produktgruppen, Themengebiet A, etc.) entwickelt hat. Das Video zeigt dir ein Beispiel, wie man mit Hilfe eines SEO Tools recht viel Unterstützung erhält, nicht nur für das Monitoring deiner relevanten Keywords, sondern auch, wenn es um wichtige Auswertungen aus der Search Console (höre Podcast Episode 23), Optimierungen an der Webseite, etc. geht.

Eine SEO Roadmap erstellen

Damit auch wirklich kontinuierlich und nach einem Plan die Suchmaschinenoptimierung umgesetzt werden kann, sollte eine Roadmap oder ein Plan her. Völlig unabhängig, ob die Umsetzung inHouse, extern oder in Kombination erfolgt. Wer nicht nach einem festen Plan vorgeht, wird die Verbindlichkeit nicht sehen und es heißt gerne mal, „ach ja, wir müssen auch mal wieder was für unsere Sichtbarkeit machen“.

Viele nützliche Tools können hier hilfreich sein, um den Plan auch im Team umzusetzen. Diese sind oftmals kostenfrei, beispielsweise:

Auch wenn extern mit einer Agentur zusammengearbeitet werden kann, können solche gemeinsam Tools hilfreich sein.

Der Platz für deine Webseite

Egal wie gut deine Webseite mal sein wird. Wer bei Google und seinen Nutzern gute Karten haben will, muss auf die Performance seiner Webseite achten. Google mag keine Seiten, die sich langsam aufbauen. Der Nutzer ebenfalls nicht. Es gibt einen groben Richtwert, der da sagt, wenn die Ladezeit deiner Seite mehr als 3 Sekunden andauert, wird der Nutzer die Seite in den meisten Fällen wieder verlassen. Mittlerweile würde ich sogar sagen, dass die gleiche Reaktion auch schon bei zwei Sekunden eintritt. Die Erwartungen und Ansprüche der Nutzer und von Google steigen permanent. Daher solltet ihr nicht am falschen Ende der Kette sparen und einen schnellen Server, eine gut umgesetzte Webseite / Shop auswählen. Google selbst bietet ein kostenloses Tool namens PageSpeed an, wo ihr zumindest grob (Google berücksichtigt hier nicht alle Parameter) schauen könnt, wie schnell oder langsam euer Server bzw. euer Webangebot ist. Und ein schneller Webserver kostet heute nicht mehr viel.

Achte auf die UX / Struktur deiner Webseite

Sehr häufig sehe ich gut gemachte One-Pager oder Produktdetailseiten. Der Weg zu diesen Seiten ist aber oftmals beschwerlich und nicht mit ganz wenigen Klicks zu erreichen. Auch hier gilt wieder. Google mag Struktur, bewertet diese. Aber auch dein Nutzer mag Struktur. Wenn er zu lange suchen muss, bis er die relevanten Informationen erhalten hat, wird er schneller dein Webangebot verlassen haben als dir lieb ist. Und auch das weiß Google dann und lässt es in deine Gesamatbewertung für deine Webseite einfließen.

Um die Webseite zu strukturieren gibt es einige Dinge zu beachten:

  • Schema.org Markups beispielsweise helfen dir dabei, mehr Sichtbarkeit oder besser gesagt Aufmerksamkeit in deinen Sucheintrag beispielsweise bei Google zu bekommen.
  • Nutze eine klare Menüstruktur und /-führung
  • Die interne Verlinkung hilft, damit der Nutzer weiterführende Informationen erhält und auch Google neue und weitere URL deiner Seite findet und diese dann indexieren kann

Die Liste kann man umfangreich ergänzen, was aber an dieser Stelle dann doch zu weit führen würde. Als Fundament für gute Ranking sind die OnPage Faktoren (Podcast Episode Nr. 11), die jeder Seitenbetreiber berücksichtigen und drauf achten sollte. Es reicht also nicht nur, eine klare Menüführung oder interne Links zu haben, sondern  auch die anderen OnPage Faktoren sind mindestens genau so wichtig. Das aber an dieser Stelle auch noch mal auszuführen, würde definitiv zu weit gehen. Auch hier gibt es aber Tools, die einen dabei sehr gut unterstützen. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, kontaktiert mich am besten bei Facebook.

Sehe dein Webangebot als eine Art Portal

Ich weiß, es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen, wie die optimale Webseite auszusehen hat. Gerade in konservativ geführten klein- und mittelständischen Unternehmen erfahre ich es immer wieder, dass die Webseite eher als bessere Visitenkarte oder Imagebroschüre gesehen wird. Bietest du deiner Zielgruppe relevante Informationen, hochwertige Inhalte und einen echten Mehrwert, dann hilft dir das nachhaltig bei deinem Business. Stell dir vor, wenn du sukzessive Mehrwert schafft, zeitlose Artikel zu deinem Thema formulierst oder regelmäßig alten Content auffrischst (kamen wir noch zu), dann wirst du über die Jahre einen Fundus an Wissen ins Internet stellen, die dein Wettbewerb nicht mal so eben aufholen kann. Du wirst in dieser Zeit mehr und mehr Rankings aufbauen, wirst dich zu relevanten Keywords positionieren, die letztlich einen echten Wettbewerbsvorteil ausmachen. Wenn man die qualifizierten Besucher, die du im Laufe des Jahres durch SEO, also Sichtbarkeit bei Google erhältst, in Adwords Kampagnen oder Budget umrechnen würde, wird denke ich sehr schnell klar, was wenn nur die Alternative sein kann. Und die ist meist wesentlich teurer. Nutze also alle Formen und Kanal für die Content-Produktion, wo deine Zielgruppe zu finden ist. Ob auf der eigenen Webseite, in sozialen Netzwerken, wie bei Youtube als zweitgrößte Suchmaschine der Welt, Facebook Twitter und Co.

Egal, ob du also einen Shop hast oder eher eine Informations-/Präsentations-Webseite. Baue eine Art Portal um deine Hauptseite und hole so die relevante Zielgruppe aus der organischen Suche von Google direkt auf deine Webseite.

Kreiere Aufmerksamkeit

Passend zum vorherigen Punkt passt das Thema „Aufmerksamkeit kreieren“. Wichtig ist, dass man im Netz aktiv wird, sich zeigt. Auch über das eigene Webangebot hinaus. Wer bisher nichts für seine Reputation als Person im Unternehmen oder für das Unternehmen selbst gemacht hat, sollte anfangen. Und das ist gar nicht so schwer, wie ihr im Podcast noch ausführlicher erfahren werdet. Wenn du beispielsweise einen Gastbeitrag für ein Magazin, einen Blog oder sonst ein Medium konzipierst, achte darauf, dass es für die Zielgruppe relevant ist. Nur dann kannst du dich bestens positionieren und vielleicht schon Lust auf mehr machen. Sie besuchen eure Webseite oder klicken auf den Link im Artikel.

Auch kannst du einen eigenen Blog erstellen und hier zusätzlich relevanten Content direkt für die Zielgruppe kreieren. Diese Artikel kann man dann auch über Partner oder andere Plattformen verbreiten, sodass auch dein Blog die notwendige Aufmerksamkeit erhält. Ist der Content sogar richtig gut, wird auch auf von anderen Medien verlinkt und du erhältst wichtige Backlinks für dein SEO. Diese Medien und Plattformen solltet du suchen und aktiv werden. Je nach Branche gibt es unterschiedlich viel und gute. Aber sie gibt es – auch ganz bestimmt in deiner Branche.

Erweitere dein relevantes Keywords-Set

Das Internet ist scelllebig, die Suchmaschinen verändern sich mittlerweile permanent. Google setzt größere Updates nicht mehr punktuell um, sondern lässt Änderungen am Algorithmus nahezu täglich einfließen. Der Wandel oder mögliche Veränderungen betreffen auch das Suchverhalten der Nutzer. Keywords, die vor Monaten noch ein tolles Suchvolumen hatten, können auf einmal vielleicht gar nicht mehr so spannend sein. Daher solltet ihr auch immer wieder nach neuen, anderen relevanten Keywords suchen und schuen, ob man diese nicht auch sinnvoller Weise in die eigene SEO Arbeit integriert. Auch hier gibt es zahlreiche Tools und Quellen, die euch dabei helfen, relevante neue Keywords zu erhalten:

  • Google Keyword-Planer (nur , wenn ihr aber eine Kampagne laufen habt, da ansonsten nur sehr grobe Werte herauskommen)
  • Keyword-Rechere-Tools. Hier werden verschiedene Quellen angezapft (z.B. Google, Amazon, Wikipedia, eigene Datenbanken), die dann verschieden Optionen (W-Fragen, Google Suggest, etc.) euch anzeigen
Google Suggest SEO
Beispiel: Google Suggest

Lokale Rankings niemals vernachlässigen

Viele KMUs sind regional tätig und vergessen dabei, dass man auch die lokalen Suchergebnisse bei Google beeinflussen kann. Viele Dinge sind analog zur klassischen Suchmaschinenoptimierung, aber einige Dinge sind auch eben anders. Kaum noch uchen in meiner Wahrnehmung Menschen ihren nächsten Handwerker, Dienstleister oder spezielle Produkte und Kontaktdaten in Printausgaben wie Gelben Seiten, das Örtliche oder wo auch immer. Daher ist es zunehmend wichtig, das man mit dem eigenen Unternehmen auch lokal gefunden wird. Für viele Unternehmen sogar der erste Schritt, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auch hier habe ich bereits zwei sehr ausführliche Podcast Episoden zu gemacht. Wer sich informieren möchte, sollte die Podcast Episode Nr. 26 und Podcast Nr. 56 auf jeden Fall anhören.

Weitere Tools zur Auswertung deiner Online-Aktivitäten

Bei vielen KMUs scheitert es insgesamt daran, dass man gar nicht so richtig weiß was man macht. Mindestens Genauso fatal ist, dass nicht gemessen wird, ausgewertet wird und die richtigen Rückschlüssen daraus gezogen werden. Nicht nur für das SEO, sondern für noch wesentlich andere wichtige Dinge. Beispielsweise für den Relaunch. Weitere Informationen zu diesem Thema, findet ihr in der Podcast Episode Nr. 10. Keine Marketing-Tools zu benutzen, ist wie mit einem Auto blind die Straße entlang zu fahren. Bis zu einem gewissen Punkt kann das unfallfrei geschehen, aber nicht langfristig.  Welche Tools als Basisausstattung genutzt werden können, habe ich ebenfalls schon mal in einer Podcast Episode zusammengefasst. Je nach Branche und Umsetzung sind aber weitere absolut notwendig.

Nutze saubere SEO-Techniken und übertreibe es nicht

Wenn du dich an das Thema selbst ran machst, achte darauf, dass du es nicht übertreibst. Google ist mittlerweile sehr intelligent geworden und hat verschieden Prüfmetriken, die schauen, ob du es mit dem Thema SEO übertreibst. SEO ist nicht kurzfristig ausgelegt. Ergebnisse werdet ihr in den meisten Fällen auch erst nach Wochen oder Monaten feststellen. Übertreibt es nicht mit dem Aufbau relevanter Backlinks beispielsweise. Lieber regelmäßig, also punktuell und nicht alles auf eimal. Gleiches gilt auch für die Content-Produktion und weitere Dinge im SEO.

SEO kostet Zeit und Geld

Auch wenn es immer wieder heißt. Adwords kostet Geld und organischer Suchtraffic ist kostenlos. Wie ihr spätestens jetzt mitbekommen habt, ist SEO auch nicht kostenlos. Es ist nachhaltig und nicht kurzfristig wie Adwords oder SEA Kampagnen allgemein eben. SEO kostet Zeit und Geld. Wie viel, hängt immer vom Unternehmen, der Unternehmensgröße, den Zielen und der vorhandenen Ressourcen ab. Es geht aber auch im kleinen Rahmen zu starten, sich sukzessive weiterzuentwickeln und eben über das Thema Regelmäßigkeit und Zeit entscheidende Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Fazit

Wow, das mal ein kurzer Rund-um-Schlag, weshalb es bei vielen KMUs daran scheitert, relevante Sichtbarkeit bei Google aufbauen. Bitte beachtet, dass dies längst nicht alle Themen sind. Insgesamt sollte man die OnPage- und Offpage Thematik (Episode Nr. 9) vor Augen haben und hier ein ganzheitliches Konzept entwickeln. Ich hoffe, es ist keine Ernüchterung eingetroffen, sondern eher Motivation, neue Energie, um das Online-Business richtig anzugehen. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Lasse dich vom Wettbewerb inspirieren und schaue, was dieser schon richtig und gut macht und lerne daraus. SEO ist kein Hexenwerk, gute Rankings auch nicht. Man muss es nur richtig angehen und dann wird man auch Profit daraus ziehen können.

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