Warum SEO und Re-Targeting so gut zusammenpassen! #087

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Warum SEO und Re-Targeting so gut zusammenpassen! #087

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Das Thema Sichtbarkeit bei Google spielt ja immer mal wieder eine Rolle hier bei uns im Podcast. Wer als Unternehmer mit seiner Webseite Geld verdienen möchte – ob direkt oder indirekt, muss sich zwangsläufig mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, also den organischen Ranking bei Google beschäftigen. Um ein nachhaltiges Business aufzubauen, ist die Platzierung mit den relevanten Keywords für euer Business praktisch ein Muss. Denn die Alternativen sind oftmals kostspielig und für die meisten Unternehmen im Mittelstand zumindest dauerhaft nicht realisierbar.

SEO und Re-Targeting können hier ein Duett sein, was für die meisten Branchen und somit Unternehmen gut funktionieren kann. In der heutigen Podcast Episode gehe ich drauf ein, weshalb die Kombi so sinnvoll ist und eine vielversprechende Variante im Marketing-Mix darstellt.

Bevor wir aber tiefer einsteigen, möchte ich kurz die Begrifflichkeiten klären.

Was ist Re-Targeting noch mal genau?

In der 44. Podcast Episode habe ich bereits sehr ausführlich über die „Waffe“ Re-Targeting gesprochen. 98% eurer Webseitenbesucher verlassen eure Seite ohne ein Produkt gekauft oder eine andere Handlung getätigt haben. Das ist auf Dauer nicht schön, sondern teuer, da meist viel Geld investiert wurde, um Besucher überhaupt auf die eigene Webseite zu bekommen. So habt ihr entweder sehr viel Geld in kommerzielle Werbeanzeigen oder aber auch Content investiert, damit über die unterschiedlichen Kanäle die Nutzer letztlich auf eure Seite geleitet wurde. Die Erfahrung zeigt, dass Re-Targeting funktioniert – nicht nur im klassischen Ecommerce, sondern auch sonst für die meisten anderen Branchen und Geschäftsmodelle.

Beispiel:
Ihr sucht für den Winter einen neuen Schal. Auf Otto.de habt ihr was entsprechendes gefunden, kauft aber nicht direkt. Tage später seid ihr im Netz wieder unterwegs, habt euch in der Zwischenzeit weiter informiert, Preise verglichen, etc. Noch nicht direkt eine Kaufabsicht, schaut ihr wie immer täglich auf Bild.de oder einer beliebigen andern Webseite vorbei. Dort bekommt ihr dann den Schal, den ihr euch von ein paar Tagen auf Otto.de angeschaut habt, als Werbeanzeige angezeigt. Das ist Re-Targeting. Otto hat euch anonym erfasst und sich praktisch gemerkt, für welches Produkt ihr euch interessiert habt. Mit dem Re-Targeting-Verfahren werden die Besucher, die auf eurer Webseite also schon mal waren, über verschiedene Werbemedien (z.B. Google, Facebook, etc.) gesucht und eine Werbebotschaft angezeigt. Re-Targeting kann für die unterschiedlichsten Ziele eingesetzt werden. 

Rein technisch möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen, wie Re-Targeting funktioniert. Schaut euch oder hört euch hier die 44. Podcast Episode an. Dort gehe ich auf die Thematik näher ein. Schauen wir und aber noch die Vorteile von Re-Targeting-Maßnahmen an.

Vorteil Re-Targeting

  • Kaum Streuverlust, da der Nutzer ja schon auf eurer Webseite war und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass er Interesse an eurem Unternehmen / Produkt hat
  • Keine Kaltakquise notwendig, da der Nutzer mit dem Unternehmen vertraut ist.
  • Die Konversionrate liegt bei Re-Targeting Kampagnen um ein vielfaches höher als bei normalen Kampagnen
  • Der Kunde ist mündiger geworden. Er informiert sich, vergleicht, fragt Freunde und Bekannte, sodass es wesentlich mehr Touchpoints gibt bis der Interessent letztlich zum Kunde wird. Re-Targeting hilft die Kunden zu reaktivieren
  • Re-Targeting kann sowohl für Performance-Kampagnen als auch für Branding-Kampagnen eingesetzt werden

Die größten Anbieter für Re-Targeting-Kampagnen

Wenn ihr euch mit dem Thema Re-Taergeting näher beschäftigen wollt, hier gibt es die vier größten Anbieter, wobei Google und Facebpk mit Abstand die größten Anbieter sind und alleine mit den beiden Netzwerken ein Großteil der Nutzer erreicht werden kann.

Was ist SEO?

Kommen wir kurz für unsere neuen Zuhörer/Leser auch noch schnell zur Begriffserklärung SEO. SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization – also Suchmaschinenoptimierung. Wer bei Google im organischen Bereich sichtbar sein möchte, sollte sich wie gesagt mit dem Thema zwingend  auseinandersetzen. Denn SEO ist absolut kein Hexenwerk, sondern eine Kombi aus Expertise, Erfahrung und Fleiß. Es gibt zahlreiche Tools, die einem die Arbeit im SEO erleichtern und am Ende des Tages dann der Fleiß oder vielmehr der Wille, etwas verändern zu wollen, entscheidend ist. Grundsätzlich unterscheidet man im SEO den Onpage und den Offpage Bereich. Rund 250 Rankingfaktoren nutzt Google für das Ranking eurer Seiten im Google Index..

Warum SEO und Re-Tageting so gut zusammenpassen

Wie bei jedem Marketing Kanal sind die Konversionrates je nach Webseite recht unterschiedlich. Das gilt für den SEO Bereich als auch für SEA oder andere Werbekanäle. Im Schnitt kaufen vielleicht 1 oder 2 Prozent der Nutzer tatsächlich nur in eurem Shop oder führen aktiv eine andere Handlung aus. Die übrigen 98 Prozent verlassen eure Website ohne etwas gemacht zu haben. Um den Traffic letztlich besser zu monetarisieren, greift das Re-Targeting eben.

Damit das Re-Targeting allerdings auch richtig gut funktionieren kann, gilt es qualifizierte Besucher auf die eigene Webseite zu bringen, damit diese entsprechend markiert werden können. Und hier sind wir beim heutigen Thema angelangt.

Wer im Bereich Suchmaschinenoptimierung seine Hausaufgaben macht und die relevanten Keywords optimiert und zunehmend Sichtbarkeit für diese aufbaut, schafft gleichzeitig auch die Voraussetzung für eine gute und erfolgreiche Re-Targetng Kampagne. Denn Re-Targeting kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Basis gegeben ist und die Besucher zu eurer definierten Zielgruppe passen.

Warum ist SEO für das Re-Tageting so effektiv

SEO gehört zum Pull Marketing und verfolgt letztlich das Ziel, dass der potentielle Kunde praktisch selbst aktiv wird. Der Nutzer soll sich selbst auf die Suche nach dem Produkt oder der Dienstleistung machen und dieses am Ende erwerben bzw. eine Handlung auslösen. Bei Google sucht er ja aktiv nach einem Produkt, Thema oder einer Dienstleistung. Anders als beim Push-Marketing arbeitet man eben beim Pull Marketing mit möglichst interessanten, kundenorientierten Botschaften und das Thema Content und Content Marketing spielt in dem Zusammenhang eine übergeordnete Rolle. Die Inhalte werden von den Interessenten in der Regel nicht als Werbung identifiziert und daher ist der SEO-Bereich so attraktiv. Eben auch für das Re-Targeting.

Sicherlich kann man nicht pauschal sagen, dass Besucher, die über die organische Suche kommen, grundsätzlich besser performen als andere Besucher. Die Wahrscheinlichkeit ist aber durchaus etwas höher und deswegen passt SEO auf jeden Fall sehr gut zum Re-Targeting. Im Podcast zeige ich euch, wie man genau identifizieren kann, welche Besucherströme für das Re-Targeting am attraktivsten sind. Hört rein, es lohnt sich.

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Ihr habt Fragen zu diesem oder insgesamt zum Thema der Digitalisierung? Dann haben wir für euch eine neue Rubrik „Eure Fragen“ erstellt, in der ihr Eure Fragen direkt per Tonaufnahme an uns senden könnt.

Podcast anhören

Unser Podcast kann direkt hier im Artikel angehört werden. Zudem sind wir bei iTunes für alle iOS und Apple-Devices kostenlos verfügbar. Android-Nutzer finden uns bei stitcher.com (Stitcher App downloaden). Auch werden wir künftig unsere Podcast bei Youtube präsentieren.

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