Wie korodrogerie.de ein Online-Business für haltbare Lebensmittel aufgebaut hat

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Wie korodrogerie.de ein Online-Business für haltbare Lebensmittel aufgebaut hat #120

Wie korodrogerie.de ein Online-Business für haltbare Lebensmittel aufgebaut hat #120
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Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, wenn es um den Aufbau eines Online-Business geht. Mit Piran Asci habe ich heute den Geschäftsführenden Gesellschafter zu Gast. Wir sprechen über sein Unternehmen, die Ursprungsidee, wie man das Unternehmen verändert und weiterentwickelt hat.

Das Marktsegment

Koro ist in ein Segment eingestiegen, was online noch sehr in den Kinderschuhen steckt. Der Verkauf von haltbaren Lebensmitteln ist bisher bei uns in der Gesellschaft noch nicht so angekommen. Der Lebensmittelmarkt ist riesig und kommt alleine bei uns in Deutschland auf ein Volumen von über 180 Milliarden EURO. Rund 1-2 Prozent werden erst online gehandelt. Das Potenzial ist riesig und der Lebensmittelmarkt wird sich online in den kommenden Jahren sehr stark verändern. So viel steht heute bereits fest.

Über die Entwicklung von korodrogerie.de

Koro selbst gibt es bereits seit 2013. Nach einer ersten Testphase mussten die damaligen Gründer aber feststellen, dass ihr Vorhaben, u.a. mit Waschmitteln ein Unternehmen aufzubauen, doch sehr schwierig war. Inspiriert von Prof. Günter Faltin und seinem Buch, Kopf schlägt Kapital entschieden sie die beiden, auf haltbare Lebensmittel zu switches und ein nahezu völlig neues Geschäftsmodell zu etablieren. 

Auch das gehört zum heutigen Unternehmertum. Wenn ein Konzept nicht funktioniert, muss man Mut zum Wandel haben – genau wie die beiden Gründer von koro letztlich. Mit den Jahren konnte das Unternehmen sukzessive entwickelt werden, bis es zum Unstimmigkeiten zwischen den Gründern gab. Ein Jahr der Ruhe musste praktisch eingelegt werden, bevor es dann mit neuer Motivation, neuem Gründer und heutigem Geschäftsführer, Piran Asci, weiterging.

Fakten zum Unternehmen

Koro hat sich sehr gut erholt und wächst heute sehr ordentlich. Alleine im Jahr 2017 konnte man rund 2 Mio. Eur Umsatz erwirtschaften. Heute arbeiten 15 Mitarbeiter für das Unternehmen und wie uns Piran erklärt, schafft man es, einen durchschnittlichen Warenkorb von immerhin 55 EUR zu generieren. Auf einer Basis von mittlerweile über 80.000 Kunden kann koro nun sein weiteres Geschäft sukzessive aufbauen.

Was Vertriebskanäle angeht, hat man sehr früh auf ein Shopkonzept gebaut und mit der Zeit Amazon als weiteren Vertriebskanal hinzugenommen. Der Umsatzanteil bei Amazon liegt je nach Monat bei 8-12 Prozent.

Produktsortiment baut sich in drei Säulen auf

Nachdem klar war, wohin die Reise gehen soll, hat sich das Unternehmen über die Jahre sukzessive weiterentwickelt. Heute baut sich das Sortiment auf drei Säulen auf:

  • Frequenzbringer
  • Innovative Produkte
  • Zubehörartikel

Mit dieser Kombination schafft es koro, Reichweite und Einzigartigkeit so zu kombinieren, dass man sich von anderen Wettbewerbern differenzieren kann. Im Podest erzählt uns Piran, wie genau man sich aufstellt, welche Produkte hier Treiber sind und wie künftig das Sortiment aussehen könnte.

Online-Marketing – die Veränderungen oder Learnings aus den letzten Jahren

Immer spannend ist es ja, Gründern und Unternehmern zuzuhören, wenn es um deren Learnings und Erfahrungen geht. Im Gespräch mit Piran sprechen wir natürlich auch darüber. Welche Online-Marketing-Kanäle genutzt werden und ob in den Jahren weitere hinzugekommen sind. Eher untypisch für den Ecommerce im Allgemeinen war, dass koro sehr schnell auf Influencer-Marketing von Anfang an gesetzt hat.

YouTube und die Fitnessleute bzw. Influencer, die gesund leben und dies in ihren Videos zeigen, waren die ersten Ansprechpartner. Über die Jahre konnte so ein großes Netzwerk an Partnern aufgebaut werden. Aber auch hier und da wurden Experimente im Online-Marketing gemacht. Mehr dazu, im Podcast.

Koro ist ein tolles Beispiel für ein Unternehmen, was sich die Daseinsberechtigung stück für stück sichern musste und auch heute darauf achten muss, wo und wie der vorhandene Werbeeuro eingesetzt wird. Eben so, wie es die meisten KMUs auch machen (müssen).

Mobile immer wichtiger

Im Gespräch mit Piran wurde auch sehr schnell deutlich, dass man sich als Online-Händler einfach den Gegebenheiten ständig anpassen muss. Als koro gestartet ist, war mobile noch nicht das Thema. Mittlerweile ist es so, dass Websiten, je nach Branche und Zielgruppe, 50 Prozent und mehr Besucher schon über das mobile Internet begrüßen dürfen. Ein Trend, der längst noch weiter anhalten wird.

Weiteres Wachstum / Visionen

Im weiteren Verlauf des Podcasts spreche ich mit Piran über weitere Themen. Beispielsweise, wie es mit der Wachstumsstrategie aussieht. Ebenfalls eher untypisch ist auch die Tatsache, dass koro Geld am Kapitalmarkt einsammeln will. Aber eher auf ungewöhnlichem Wege – zumindest in der Reihenfolge. Das und mehr erfahrt ihr aber im Podcast. Hört ihn euch an – über welchen Kanal auch immer. Es lohnt sich abermals.

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Unser Podcast kann direkt hier im Artikel angehört werden. Zudem sind wir bei iTunes für alle iOS und Apple-Devices kostenlos verfügbar. Android-Nutzer finden uns bei stitcher.com (Stitcher App downloaden).

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