14. März 2026

Plaud.ai im Test – Meetings & Telefonate durch KI zusammenfassen und Produktivität im Business-Alltag steigern

Stell dir vor, du könntest dich in einem Meeting voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren – und gleichzeitig wird alles automatisiert aufgezeichnet, präzise transkribiert und sinnvoll zusammengefasst. Genau das verspricht Plaud Note: Ein handlicher KI‑Notiz-Assistent, der in Echtzeit Sprache in strukturierte, verständliche Protokolle verwandelt. Ausgestattet mit modernsten KI‑Modellen wie GPT‑4.1, Claude Sonnet 4 und Gemini 2.5 Pro sowie über 100 unterstützten Sprachen kann er im Business-Alltag effizient eingesetzt werden.

Ich habe Plaud in den vergangenen Wochen ausführlich getestet und möchte meine Erfahrungen wiedergeben. Angefangen von den technischen Daten bis hin zum Praxistest erfahrt ihr heute alles hier in dem Artikel bzw. in den dazugehörigen Videos.

Plaud Note: Design & technische Daten – Form trifft Funktion

Auf den ersten Blick wirkt Plaud Note eher wie ein minimalistisches Lifestyle-Gadget als wie ein klassischer Voice-Recorder. Das Gehäuse ist schlank, leicht und hochwertig verarbeitet, wahlweise in dezenten Farben, die sich unauffällig in den Alltag einfügen. Es ist ähnlich groß wie eine Kreditkarte und nur leicht dicker. Die Kombination aus Kunststoff- und Aluminium-Elementen sorgt für Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht. Mit seiner kompakten Größe passt das Gerät problemlos in die Hemdtasche oder kann über das magnetische MagSafe-System direkt am Smartphone befestigt werden.

Die Bedienung ist bewusst reduziert gehalten: Wenige physische Tasten steuern Aufnahme, Wiedergabe und Moduswechsel. Eine dezente LED-Anzeige gibt Auskunft über den Betriebszustand, während das interne Mikrofon-Array so platziert ist, dass sowohl Einzelstimmen als auch Gruppenrunden klar eingefangen werden. Alternativ kann das Plaud-Gerät auch über die App gesteuert und aktiviert werden.

Technische Fakten zu dem Plaud Note

  • Speicherkapazität: 64 GB interner Speicher, ausreichend für über 480 Stunden Audio.
  • Akkulaufzeit: Bis zu 30 Stunden Dauerbetrieb pro Ladung.
  • Audioaufnahme: Dual-Mode-System mit Luftmikrofon für offene Aufnahmen und Vibrationssensor für diskrete Mitschnitte über Körperkontakt.
  • Sprachunterstützung: Mehr als 100 Sprachen und Dialekte, unterstützt von modernsten KI-Modellen wie GPT-4.1, Claude Sonnet 4 und Gemini 2.5 Pro.
  • Konnektivität: Bluetooth- und USB-C-Anbindung für schnelle Datenübertragung, kompatibel mit den gängigen Betriebssystemen.
  • Kompatibilität: MagSafe-Halterung für iPhone, optionales Zubehör für Android-Geräte.

Ein besonderes Merkmal ist die nahtlose Integration von Hardware und Software: Die Aufnahmen werden nicht nur lokal gesichert, sondern können auf Wunsch direkt über die begleitende App transkribiert und zusammengefasst. Das bedeutet, dass aus einer mehrstündigen Aufnahme innerhalb weniger Sekunden ein strukturiertes, durchsuchbares Protokoll entsteht – ganz ohne zusätzlichen Arbeitsschritt. Dazu aber im weiteren Verlauf mehr.

So nutze ich Plaud Note im Business-Alltag

Ich habe für mich verschiedene Einsatzszenarien getestet. Nicht alle sind aus meiner Sicht sinnvoll umsetzbar. Wie nutze ich also Plaud Note konkret im Alltag?

Meetings mit Plaud Note effizient umsetzbar

Als geschäftsführender Gesellschafter der PageRangers GmbH habe ich in der Woche einige Meetings. Bisher haben meist die Azubis ein kurzes Protokoll der Meetings umgesetzt oder ich habe die wesentlichen Punkte für mich zusammengefasst. Mit Plaude Note ist das um ein Vielfaches effizienter geworden. Ich lege das Gerät in die Mitte des Tisches und losgehen die Meetings. Ob Joure Fixe, Sales-Meeting oder Produkt-Meetings. Am Ende eines Meetings habe ich die Audio-Datei, das Transkript und die Zusammenfassung des Meetings dank AI.

Zusätzlich zu der Zusammenfassung kann ich mir eine MindMap erstellen lassen. Mit diesen optionen kann ich meine Meetings insgesamt wesentlich effizienter umsetzen, da ich die Zusammenfassungen direkt auch ans Team weiterleiten kann und nichts mehr zusätzlich schriftlich ausarbeiten muss. Ein Game Changer für mich, was die Umsetzung der Meetings angeht.

Telefonate direkt transkribieren und weiterverarbeiten

Ein wirklich genialer Usecase ist die Transkription von wichtigen Telefonaten. Natürlich immer nur dann, wenn der Gegenüber der Aufnahme zugestimmt hat. Denn das Plaud Note kann via Magsafe an mein iPhone (geht auch mit Android) gepackt werden. Die App im Smartphone sorgt dann dafür, dass das Plaud Note das Telefongespräch aufnimmt und dann im zweiten Step wieder transkribiert und eine Weiterverarbeitung möglich ist. Auch hier bekomme ich dann die Zusammenfassungen und kann diese weiterverarbeiten. Besonders praktisch ist das Gerät, wenn ich unterwegs bin. Ob im Auto oder sonst wo. Ich kann mich voll und ganz auf das Gerät verlassen.

Notizen unterwegs einsprechen – z.B. im Auto oder der Bahn

Im Auto beispielsweise kommen mir häufig gute Ideen. Früher habe ich entweder die App ChatGPT genutzt und habe meine Gedanken dort eingesprochen. Wenn es sich um ein To Do handelt, habe ich die App ToDoist im Einsatz und habe mir unterwegs entsprechende Memos eingestellt.

Immer häufiger nutze ich Plaud für dieses Vorhaben, da die Handhabung extrem easy ist. Zusammen mit meinem iPhone ist Plaud immer verfügbar und wenn mir etwas Schlaues einfällt, drücke ich den Knopf am Plaud und spreche meine Gedanken ins Gerät. Längere Denkpausen eliminiert das Gerät automatisch, sodass keine unnötigen Verzögerungen später mehr vorliegen. Also kann ich meine Gedanken schweifen lassen, das Gerät neben mir im Auto auf dem Beifahrersitz hinlegen und einfach munter hineinsprechen. Im Nachgang lasse ich mir die Gedanken mit der integrierten KI aufbereiten oder sogar ein Mindmap direkt erstellen.

Vorträge oder Schulungen mit Plaud Note zusammenfassen und weiterverwenden

Ich habe Plaud auf einer Konferenz getestet. Hier bin ich auf weitere Tests gespannt. Wenn die Nebengeräusche nicht zu laut sind und wenn der Ton des Speakers klar und deutlich zu verstehen ist, dann ist Plaud Note ein echter Effizienzgewinn. Denn bisher habe ich mein iPad Pro auf dem Schoß gehabt und habe mir wichtige Notizen zum Vortrag und Thema gemacht. Das muss ich nun nicht mehr, denn Plaud fasst mir das echt gut zusammen. Um auf Nummer sicher zugehen, schaue ich mir die Notizen unmittelbar nach dem Vortrag an, ergänze ggf. noch etwas und kann es dann später weiterverarbeiten.

Mit Plaud Note Notizen von Vorstandssitzungen umsetzen

Ich bin 2. Vorsitzender eines großen Sportvereins und wir haben regelmäßig Vorstandssitzungen. Zwar gibt es ein handschriftlich gefertigtes Protokoll. Dennoch habe ich mir immer auch Notizen gemacht und die für mich relevanten Themen aufgeschrieben. Jetzt lege ich mein Plaud einfach auf den Tisch und hab dann sogar von den unterschiedlichen Menschen im Raum die Aufnahme und kann mir diese dann wieder textlich zusammenfassen lassen, ergänzen und dann weiterverarbeiten. Mittlerweile sende ich der Protokollführerin die Daten und sie kann sie mit ihren Notizen abgleichen und einfach z.T. übernehmen.

Das sind meine Usecases, wie ich Plaud einsetze. Ich werde weitere Tests umsetzen, aber gerade im Business-Alltag hilft mir Plaud ungemein, das papierlose Büro weiter zu forcieren und insgesamt einfach effizienter zu werden.

Fazit

Plaud Note erweist sich im Praxistest als vielseitiger und zuverlässiger KI-Notiz-Assistent, der weit über die Funktionen eines klassischen Voice-Recorders hinausgeht. Durch die Kombination aus hochwertiger Hardware, smarter Bedienung und leistungsstarker KI-Integration entstehen strukturierte Protokolle, Zusammenfassungen und sogar Mindmaps quasi in Echtzeit. Besonders im Business-Alltag – ob in Meetings, Telefonaten, unterwegs oder bei Vorträgen – punktet das Gerät mit Effizienz und einfacher Handhabung. Zwar hängt die Qualität der Ergebnisse teilweise von den Rahmenbedingungen wie Umgebungsgeräuschen ab, doch insgesamt ist Plaud Note ein echter Game Changer für alle, die ihre Arbeitsabläufe optimieren, das papierlose Büro vorantreiben und Zeit sparen wollen. Für mich ist es jedenfalls ein echter Game-Changer, um Meetings und teilweise auch Calls produktiver gestalten zu können. Insbesondere, wenn um die Nacharbeit dann geht.

Plaud AI im Business testen

Wer Plaud.ai mal testen möchte, sollte sich auf der Webseite umschauen und die unterschiedlichen Optionen anschauen. Im Grunde reicht die Hardware mit dem kostenlosen Tarif für die meisten Nutzer. Hardcore Nutzer sollten sich mit den Tarifen auseinandersetzen.

Der Starter-Tarif umfasst 300 Transscriptionsminuten, der Pro-Tarif, den ich ausgewählt habe, umfasst 1.200 Minuten und ist für mich völlig ausreichend. Aktuell gibt es den Pro-Tarif für 99 EUR pro Jahr, bei jährlicher Bezahlung.

Thomas Ottersbach

Thomas Ottersbach ist geschäftsführender Gesellschafter der PageRangers GmbH. Seit über 20 Jahren ist er im Online-Business aktiv und hat verschiedene Unternehmen erfolgreich aufgebaut und veräußert. Thomas ist zudem Herausgeber/Produzent des beliebten SEO Podcasts (www.seosenf.de). Mit dem Podcast "Digitales Unternehmertum" gibt er nicht nur seine eigenen Erfahrungen als Unternehmer weiter, sondern durch die vielen Interview-Gäste gibt es für die Zuhörer:innen maximale Inspiration und Wissenstransfer rund um das digitale Business. Seit einigen Jahren dreht sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) das digitale Businessrad weiter. Auch hier ist Thomas Experte und hat ein eigenes Unternehmen in diesem Bereich aufgebaut. Du suchst Unterstützung für dein digitales Business und möchtest einen kostenlosen Beratungstermin mit Thomas vereinbaren? Dann suche dir einen Termin direkt online aus.

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