26. Juni 2022

IT-Sicherheit im Unternehmen – Antivirensoftware als Basis für KMUs

Die Sicherheitsaspekte für Unternehmen haben sich in den letzten beiden Jahren signifikant verändert. Durch die Corona-Pandemie besteht die Herausforderung dezentral für die Sicherheit der Mitarbeiter-Rechner zu sorgen. Viele Mitarbeiter mussten ins Home Office und somit sind viele Rechner nicht mehr den Sicherheitsmechanismen der Unternehmen untergeordnet.

Unterschiedliche Herausforderungen und Lösungen für die IT-Sicherheit

Die Herausforderung, dezentral die Sicherheit zu gewähren, hat viele Unternehmen vor eine völlig neue Herausforderung gestellt. Die Umsetzungstiefe für Mitarbeiter, die im Home Office beispielsweise sind, ist je nach Unternehmen individuell und nach Budget und Ressourcen umgesetzt worden. Einige Unternehmen haben auf Remotedesktop zugegriffen, andere Unternehmen wiederum haben ihren Mitarbeitern einen Laptop zur Verfügung gestellt und so gut es ging, Dinge in die Cloud verlagert, damit das Unternehmen dezentral weiter arbeiten und gesteuert werden konnte.

Antivirus im Unternehmen ist die Basis

Durch die zunehmenden Angriffspunkte, die ein Unternehmen durch die dezentrale Arbeit bietet, sollte jeder Mitarbeiter-Rechner mit einem Antivirusprogramm ausgestattet sein. Gerade Unternehmen, denen es an entsprechenden Budget für die Cybersecurity mangelt, sollten alles erdenklich mögliche unternehmen, um die Sicherheit für das Unternehmen und die eigenen Mitarbeiter zu gewährleisten.

Gerade beim zunehmenden Online-Austausch von Daten ist es hilfreich, ein gutes Antiviren-Programm beispielsweise zu verwenden und nicht am falschen Ende zu sparen und eine „Infektion“ mit Maleware zu riskieren. Die Echtzeit-Schutzmodule der Antiviren-Programme überprüfen alle Dateien, sobald die auf den Rechner gelangen. Es gibt weitere Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise, wenn schädliche Webseiten identifiziert wurden. Auch besteht die Möglichkeit, lokale Daten regelmäßig zu prüfen.

Antivirus im Unternehmen ist ein Thema, was insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen von Bedeutung ist, da umfassende Sicherheitsmaßnahmen meist nicht vorhanden sind.

Mit welchen Folgen muss gerechnet werden?

Sollte ein Computer von einem Virus angegriffen oder gar befallen sein, können Schäden auftreten, die das Unternehmen nicht nur hemmen, sondern, je nach Umstand, auch lahmlegen können:

  • Der Rechner arbeitet nicht mehr in der gewohnten Geschwindigkeit und hemmt das weitere Arbeiten
  • Dateien können von einem Virus gelöscht oder beschädigt werden
  • Auch regelmäßige Abstürze können die Folge sein
  • Im schlimmsten Fall ist ein kompletter Datenverlust hinzunehmen und die Festplatte muss neu installiert werden
  • Bestimmte Programme können nicht mehr ausgeführt werden
  • Über Trojaner können relevante Informationen ausspioniert werden

Vorsichtsmaßnahmen einleiten

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein System regelmäßig sichern. Ein Backup sollte zur Firmenpolicy gehören, damit im Notfall auf anderem Rechner mit den wichtigsten Daten weitergearbeitet werden kann. Es gibt unterschiedliche Dimensionen, wie und wo Daten genau abgelegt werden sollten. Ob lokal auf dem Rechner oder in der Cloud.

Mitarbeiter müssen unterstützt werden

Bei der Nutzung des Rechners sollten gewisse Dinge berücksichtigt werden, damit die Wahrscheinlichkeit eines Cyberangriffs reduziert werden kann:

  • Aufklärung, was Datensicherheit und ihre Folgen genau bedeutet
  • Passwörter der wichtigsten Tools sollte regelmäßig verändert werden
  • Updates des Betriebssystems regelmäßig umsetzen, da häufig auch Sicherheitslücken behoben werden
  • Downloads von Webseiten genau prüfen, ob diese auch seriös sind
  • Öffentliches W-LAN, gerade wer Remote arbeitet, meiden und auf eigene Hotspots setzen
  • Verdächtige E-Mails nicht öffnen oder einen Link anklicken

Fazit

Cyberangriffe haben in den letzten Jahren extrem zugenommen. Und es ist wichtig, dass jedes Unternehmen, egal, welcher Größe, Cybersicherheit benötigt. Heutzutage sind alle Unternehmen online aktiv und benötigen daher einen besonderen Schutz. Insbesondere durch die letzten beiden Jahren der Corona-Pandemie wurde verstärkt auf Remote-Arbeit gesetzt und da Risiko von Cyberangriffen erhöht. Es gilt also, mit entsprechenden Maßnahmen, zu gewährleisten, dass die Geschäftsaktivitäten reibungslos vollzogen werden können. Auch das BSI empfiehlt den Einsatz von Virenschutzprogrammen. Der Einsatz bei Apple- oder Windows Rechner ist zu empfehlen. Für Linux-Systemen sind aktuell kaum Schadprogramme bekannt.

thomas

Thomas Ottersbach ist geschäftsführender Gesellschafter der PageRangers GmbH. Seit über über 20 Jahren ist er im Online-Business aktiv und hat verschiedene Unternehmen erfolgreich aufgebaut und veräußert. Thomas hat zudem eine kleine Beratungsboutique, mit der er ausgewählte klein- und mittelständische Unternehmen im Bereich der Digitalisierung und Sichtbarkeitsentwicklung berät. Er ist zudem Herausgeber/Produzent des beliebten SEO Podcasts (www.seosenf.de).

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