Wünsche der Zielgruppe aus den Suchergebnissen bei Google ableiten #319 - Digitales Unternehmertum

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Wünsche der Zielgruppe aus den Suchergebnissen bei Google ableiten #319

Wünsche der Zielgruppe aus den Suchergebnissen bei Google ableiten #319
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Content ist die Basis für die eigene Webseite. Ohne Inhalt finden die Nutzer nicht die relevanten Informationen auf einer Webseite. Ohne Content auf der Webseite wird man keine Sichtbarkeit bei Google aufbauen können. Ohne Content wird man keine erfolgreiche Online Marketing Kampagne umsetzen können. Wer also im Online Business erfolgreich sein will, muss gezielt Inhalte produzieren.

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Im heutigen Podcast möchte ich euch daher mitnehmen und aufzeigen, wie man anhand der Google Ergebnisse erkennen kann, wonach die eigene Zielgruppe bei Google sucht und was sie erwartet. Mit Hilfe der Analysen könnt ihr euer Contentvorhaben verifizieren und zudem gezielt neue Contentplanungen vornehmen und so gezielt Sichtbarkeit bei Google aufbauen. Fangen wir aber von vorne an. Klären wir erst einmal ein paar Begrifflichkeiten:

Was sind SERPS?

SERPS heißen Search Engine Result Pages. Gemeint mit den SERPs sind die Suchergebnisseiten einer Suchmaschine. In meinem Beispiel geht es um Google, da Google einen Marktanteil von über 90 Prozent bei uns in Deutschland hat. Neben den organischen Suchergebnisseiten findet man zudem noch die bis zu vier kommerziellen Anzeigen oben und unten.

SERPS

Wer die SERPs versteht, versteht seine Zielgruppe besser

Google verfolgt den Anspruch, immer das beste Suchergebnis auf die gestellte Suchanfrage zu finden. Und da viele Algorithmen bzw. Faktoren eine Rolle spielen, welche Webseiten letztlich bei Google weiter oben ranken oder nicht, gilt es sich zunächst einmal mit den unterschiedlichen Suchtypen, die Google unterscheidet, auseinandersetzen. Grundsätzlich unterscheidet man grob drei Suchtypen

  • Informationale Suche
    Der Nutzer möchte sich zu einem bestimmten Thema informieren. Es werden also Suchergebnisse in den SERPS zu finden sein, die sehr textlastig sind und eben die Erklärung für ein bestimmtes Thema liefern, z.B. Welche Iphonemodelle gibt es? Wie kann ich ein Gartenhaus selber bauen.
  • Transaktionale Suche
    Bei diesen Keywords besteht eine konkrete Handlungsabsicht. Das muss nicht immer der Kauf sein, sondern kann auch der Eintrag in einen Newsletter, Download eines Ebooks, ein Lead oder sonst etwas sein.
  • Navigationale Suche
    Der Nutzer will eine bestimmte Webseite aufrufen. Beispielsweise „Apple“ oder sonst eine andere Webseite. Innerhalb der Suchtypen gibt es weitere Ausprägungen, die letztlich wichtig und relevant sind, um final den Inhalt, Umfang und die Content-Formate festlegen zu können. z.B. Howe To, Ratgeber, etc.

Die unterschiedlichen Touchpoints einer Customer Journey

Ein Nutzer, der irgendwann Kunde werden soll, durchläuft eine Vielzahl von Touchpoints, bevor er Kunde wird. Google nutzt Algorithmen, um jede einzelne Suchanfrage zu analysieren und in einen entsprechenden Context zu setzen. Da Google permanent testet, extrem viele Suchanfragen erhält, kann Google bestimmte Suchintentionen ausmachen und entsprechend die URLS anzeigen, die genau diesen Suchintent am besten befriedigen können.

Ein Beispiel

Wenn ihr in den Suchschlitz bei Google “gelbe Sneaker kaufen” eingebt, dann zeigt euch Google in den organischen Suchergebnissen ausschließlich Shop-Angebote an. Ihr werdet in dem Fall keine Webseite finden, die einen informationsgetriebenen und holistischen Inhalt mit mehreren Tausend Wörtern in den Top-Rankings vorfinden.

Umgekehrt, wenn ihr die Frage eingebt, “wie baue ich ein Gartenhaus” werdet ihr viele Webseiten oder ich würde sagen, ausschließlich Webseiten in den organischen Suchergebnisseiten finden, die eine Anleitung bieten, viele Tipps & Tricks, also informationellen Charakter vorweisen und nicht transaktional wie bei den Sneaker.

Weitere Beispiele gibt es im Podcast. Also, unbedingt reinhören.

Blicken wir nun mal auf die SERPS und was man für Rückschlüsse für seinen eigenen Content ziehen kann.

Was sollte man in den SERPs genau analysieren?

  • Vorab: Wer heutzutage Content produziert, muss genau wissen, welches Ziel mit dem Inhalt verfolgt wird
  • Vorab: Keyword-Recherche (Potenzial ermitteln, Suchvolumina, Wettbewerbsdichte
  • Welcher Text wird auf den ersten Suchtreffen bei Google angezeigt? Ist dieser holistisch und breit angelegt, geht es um eine Art Ratgeber, Doit-Yourself Artikel, ein Vergleich oder sonst etwas?
  • Zum Verständnis: Google bewertet jede einzelne Suchanfrage und versucht herauszufinden, was die Nutzer tatsächlich wollen oder gesucht haben. Nutzt die von Google bewerteten Seiten als eine Art Mafo für euren nächsten Content
  • Google Suggest analysieren und weitere Rückschlüsse für Content ziehen.
  • SERPs werden unterschiedlich dargestellt, sodass man Rückschlüsse auf die Contentrelevanz ziehen kann. Wenn Videos und Bilder angezeigt werden, ist eine erhöhte Wahrscheinichkeit gegeben, dass weitere Formate, neben Text, sinnvoll sind
  • W-Fragen. Google wird immer mehr zur Antwortmaschine. Je nach Content-Ziel kann es hilfreich sein, den Content gezielt mit relevanten W-Fragen (Wer, Wie, Was, Wo, etc.) zu ergänzen und zu analysieren, welche Fragen in dem Zusammenhang häufig vom Nutzer gestellt werden. Dies kann mitunter dazu führen, dass Google den Website-Content als featured Snippet ausspielt, wenn ein Nutzer eine entsprechende Frage stellt.
  • Auch die Tabs bei Google lassen Rückschlüsse zu, da die bei Suchanfragen unterschiedlich angezeigt werden und man auch hier Rückschlüssen ziehen kann.

Was bedeutet es, den besten Inhalt zu produzieren?

Egal, welche Art von Content ihr produziert, egal, ob holistisch oder eher spitz, achtet darauf, dass ihr den besten Inhalt produziert. Zusätzlich solltet ihr auf folgende Punkte achten bzw. habe ich weitere Tipps für euch:

  • Jeder Text muss einzigartig sein und in der Form auch nirgends anders (Duplikates Content) im Web verfügbar sein.
  • Der Artikel muss einen echten Mehrwert bieten und bestenfalls Informationen oder Darstellungen bieten, die bisher kein Wettbewerber so umfassend und adäquat aufbereitet hat
  • Auch wenn der Artikel ausführlich sein sollte, beschränke dich auf das Wesentliche. Knackig formuliert und so lang wie notwendig sollte hier die Devise sein
  • kombiniere die Begrifflichkeiten, die relevant sind mit Synonymen
  • Kombiniere die verschiedenen Content-Formate sinnvoll. Was macht Sinn? Text, Video, Audio, etc.? Was hat die Analyse ergeben?
  • Versuche den Leser in einen Bann zu ziehen und schaffe ein Aha-Erlebnis
  • Die Lesbarkeit des Artikels ist extrem wichtig. Passe auf, dass diese durch längere Artikel nicht auf der Strecke bleibt

Weiterer Tipp – Snippets optimieren und maximalen Suchtraffic auf die eigene Webseiete leiten

Häufig wird viel zu wenig Zeit in die richtige Formulierung des Snippets Darstellung des organischen Sucheintrags bei Google) investiert. Dabei ist das Snippet der erste Berührungspunkt für den Nutzer bei Google.

Klären wir zunächst, was ein Snippet genau ist. Wie in dem Screen zu sehen, ist ein Snippet letztlich der organische Sucheintrag bei Google. Das Snippet besteht aus der

  • URL
  • Meta-Title
  • Meta-Description
  • Erweiterungen

Snippet

Anhand der Snippet-Informationen entscheidet der Nutzer, ob er auf ein Webangebot klickt oder nicht. Wichtig zu wissen ist, die letzte Entscheidung, welche Inhalte im Snippet angezeigt werden, hat Google. Google testet verschiedene Kombinationen. Grundsätzlich wird Google aber auf Dauer das Snippet einsetzen. was die besten Performance-Werte erzielt. Und wenn das Snippet dann perfekt auf den Inhalt der Seite abgestimmt ist und neugierig auf mehr macht, gibt es wenig Alternativen.

Mit einem super Snippet kann man einfach die qualifizierten Besucher in erhöhtem Maße auf die eigene Webseite lotsen.

Sorgt dafür, dass euer Snippet perfekt auf den Suchintent und euren Inhalt ausgerichtet ist. Mit einem Top-Snippet schafft man es auch, mehr Klicks auf die eigene Webseite zu lenken, auch wenn ihr vielleicht nicht auf Platz 1, sondern nur auf Platz 2 seid.

Wenn ihr euch im Vorfeld Gedanken macht und einige Dinge analysiert, dann macht ihr schon jede Menge richtig. Ich hoffe, ihr konntet einiges aus der Podcastfolge mitnehmen. Wer sich mit der Contenterstellung beschäftigt, muss sich vorbereiten, muss wissen, welche Inhalte werden erwartet und ganz wichtig – habt den Anspruch den BESTEN Inhalt zu dem Keyword / Thema zu erstellen.

Habt ihr Fragen oder Anregungen zum Thema oder Podcast?

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