10 Tipps für Content Creator, um gezielt Sichtbarkeit bei Google aufzubauen - unbedingt beachten! #325 - Digitales Unternehmertum

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10 Tipps für Content Creator, um gezielt Sichtbarkeit bei Google aufzubauen – unbedingt beachten! #325

10 Tipps für Content Creator, um gezielt Sichtbarkeit bei Google aufzubauen – unbedingt beachten! #325
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Im heutigen Podcast habe ich 10 Tipps für Menschen, die Inhalte für die eigene Webseite entwickeln. Content ist die Basis für das digitale Business. Denn ohne den richtigen Inhalt wird man im Internet keinen Erfolg haben. Das gilt für die eigene Webseite, aber auch für jegliche Art von Kampagnen und Aktionen im Online Marketing. Eine Online Marketing Kampagne wird nur dann erfolgreich, wenn auf der Landingpage die richtigen Inhalte publiziert sind.

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Ein weiteres Beispiel. Online-Shops differenzieren sich häufig nicht mehr über das Produktportfolio, sondern über das Service-Angebot und eben jene Inhalte, die der Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten. Daher meine Prognose an dieser Stelle: Online Shops müssen künftig noch mehr in einzigartige und eben die richtigen Inhalte investieren. Darüber können Nutzer in den verschiedenen Touchpoints der Journey auf die Marke und den Shop aufmerksam gemacht werden. Positiver Nebeneffekt. Mit den richtigen Inhalten schafft man auch mehr Sichtbarkeit bei Google aufzubauen.

Relevante Inhalte – die Vorbereitung ist das A und O

Vor vielen Jahren, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, reichte es aus, wenn man minderwertige Inhalte auf der Webseite hatte. Das waren noch Zeiten als man noch mit “weißer Schrift” auf weißem Hintergrund seine Webseite bestückt hat. Einige von euch wissen vielleicht, was ich damit meine. Ein paarBacklinks und man war schon recht weit vorne dabei. Wer heute gezielt Sichtbarkeit bei Google aufbauen möchte, muss sich weitaus mehr Gedanken machen und genau prüfen, für welche Inhalte es Sinn macht, Zeit und Geld zu investieren. Google ist hier wesentlich “schlauer” geworden und insbesondere die Nutzer haben einen wesentlich höheren Anspruch über die Jahre entwickelt.

10 Schritte für mehr Sichtbarkeit bei Google

Schauen wir uns 10 Tipps an, mit denen ihr gezielt Sichtbarkeit bei Google aufbauen könnt. Mithilfe von Tools (z.B. Content Suite) kann man diese Schritte beschleunigen und so gezielt die richtigen Inhalte produzieren. Aber es geht auch ohne Tools, mit Erfahrung, Wissen und Fleiß. Denn Content Creation ist Arbeit und sollte eben gut vorbereitet sein. Mehr Informationen und Hintergrundwissen zu den folgenden Aspekten, erhaltet ihr im Podcast. Lohnt sich also reinzuhören.

Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche ist das erste Werkzeug, um das Potenzial für den Sichtbarkeitsaufbau bei Google zu erfassen. Es gilt die relevanten Keywords zu identifizieren und sein Keywordset aufzubauen. Darüber hinaus gibt es weitere Aufgaben, die der Keyword-Recherche zugeschrieben werden können. Fassen wir diese am besten noch mal kurz zusammen:

– Basis für die SEO-Arbeit
– Relevante Keywords identifizieren
– Marktpotenzial ermitteln
– Holistischer Blick auf ein Thema
– Wettbewerber analysieren

Suchintent-Analyse

Was meint die Suchintent-Analyse genau? Bei der Suchintention muss man wissen, dass Google verschiedene Arten von Suchanfragen differenziert. So kann es sein, dass ein Nutzer etwas wissen oder eine Aktion ausführen möchte.  Auch kann direkt nach einer Webseite (z.B. Summer Sale Zalando) gesucht werden. In dem Zusammenhang muss man wissen, dass Google grundsätzlich drei unterschiedliche Suchtypen differenziert:

  • Informationale Suche
    Der Nutzer möchte sich zu einem bestimmten Thema informieren. Es werden also Suchergebnisse in den SERPS landen, die sehr textlastig sind und eben die Erklärung für ein bestimmtes Thema liefern, z.B. Welche Iphonemodelle gibt es? Aber auch Ratgeber, Online-Magazine, etc. gehören zu dieser Art Suchtyp bzw. stecken oft dahinter.
  • Transaktionale Suche
    Bei diesen Keywords besteht eine konkrete Handlungsabsicht. Das muss nicht immer der Kauf sein, sondern kann auch der Eintrag in einen Newsletter, Download eines Ebooks oder sonst etwas sein.
  • Navigationale Suche
    Der Nutzer will eine bestimmte Webseite aufrufen. Beispielsweise “Apple” oder sonst eine andere Webseite.

Wer eine Keyword-Recherche umsetzt und seinen Inhalt plant, sollte die Keywords noch mal genau verifizieren, d.h. es sollte geprüft werden, ob der Suchintent, den Google für das Keyword scheinbar ermittelt hat, auch mit dem eigenen Contentziel übereinstimmt. Ansonsten kann es passieren, dass man Content produziert, der den Suchintent verfehlt und keinerlei Chance hat, bei Google Sichtbarkeit aufzubauen. Mehr dazu erfahrt ihr im Podcast.

W-Fragen Analyse

Google wird immer mehr zur Antwortmaschine. Hier habe ich in meinem SEOSENF Podcast mal eine Podcast-Episode zu aufgenommen. Google versucht nicht nur explizit auf Fragen der Nutzer einzugehen, sondern zeigt auch bei Eingabe von einzelnen Keywords immer häufiger die relevantesten Fragen zu der Suchanfrage. Das macht es so extrem wichtig, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, welche Fragen relevant und nachgefragt werden. Google “greift” mittlerweile auch auf einzelne Absätze aus einem Artikel zurück und füllt damit seine “Antwortboxen”. W-Fragen sind gerade bei informationellen Keywords häufig ein sehr wichtiger Bestandteil für die Content Produktion.

W-Fragen SEO
Beispiel, wie Google Fragen in den SERPS ausspielt

Content Format Analyse

Text ist sicherlich das dominierende Content-Format bei Google. Dennoch werden andere Formate zunehmend wichtiger. Video beispielsweise ist ein Format, was für Google immer wichtiger wird. Der Videokonsum hat in den letzten Jahren extrem zugenommen. Youtube ist die zweigrößte Suchmaschine der Welt, die zu Google gehört und immer mehr Videos in der klassischen Googlesuche integriert sind. Auch andere Formate sind weiterhin wichtig und es gilt die relevantesten Formate zu identifizieren, sich inspirieren zu lassen und dann in den eigenen Content zu integrieren. Jeder Nutzer hat unterschiedliche Vorlieben, wie er Inhalte konsumiert. Je mehr Contentformate sinnvoll diversifiziert werden, umso besser.

Content Format Analyse
Quelle: contentsuite.com.com analysiert die unterschiedlichen Content-Formate

Text-Produktion

Erst im 5. Schritt geht es um eigentliche Textproduktion. Wichtig in dem Zusammenhang ist, die zuvor gewonnenen Erkenntnisse in den Text einfließen zu lassen. Worauf achte ich hier. Auf Basis zuvor umgesetzten Recherchen und Analysen schreibe ich dann die Textinhalte. WDF*IDF oder auch die Termplazierungen sind in dem Zusammenhang zu erwähnen, da man weitere wichtige Signale an Google für sein Thema abgeben kann. Was ich damit genau meine, erfahrt ihr im Podcast oder schreibt mir gerne eine email an podcast (at) digitales-unternehmertum.de und ich kann euch mehr Input geben. IN die Textproduktion fließen dann letztlich alle zuvor gewonnenen Ergebnisse aus den Recherchen und Analysen. Wer sich das Leben vereinfachen will, greift hier ebenfalls auf Tools zurück.

Snippet Optimierung

Das Snippet ist praktisch das Schaufenster im organischen Bereich bei Google. Es besteht in der Regel aus einer URL, Title, Description und ggfs. Sitelinks (siehe Screenshot). Zwar hat Google die finale Hoheit über das Snippet, dennoch ist es zu empfehlen dass jeder Artikel ein eigenes Snippet erhält und dieses möglichst neugierig auf mehr macht. für die richtige Formulierung sollte man sich also Zeit nehmen, da hier ein großer Hebel steckt.

Snippet Optimierung
Beispiel Snippet

Die Erfahrung zeigt, dass die Snippet Optimierung ein ganz effizienter und wichtiger Hebel sein kann, um organischen Suchtraffic zu maximieren. Zudem gibt es einige wichtige Merkmale, die in einem Title vorhanden sein sollten, wie z.B. das Hauptkeyword sollte ganz vorne zu finden sein. Bei Online Shops könnt ihr aber auch mit suchstarken Verben oder Adjektiven wie “günstig kaufen” spielen und agieren.  Natürlich solltet ihr nach der Veränderung auch weiterhin schauen, wohin sich das ganze entwickelt.

Snippet Optimierung – ein Beispiel

Ein Keyword “X” wird bei Google innerhalb eines Monats 10.000 Mal in den organischen Listings angezeigt. Innerhalb dieses Zeitraums wurde das Keyword bzw. der Sucheintrag 10 Mal angeklickt. Eine Click-Through-Rate (CTR) von 0,1%. Wenn man durch eine gezielte Snippet Optimierung nun eine Klickrate von zwei Prozent erzielen würde, indem der Title, die Description attraktiver gestaltet wird – so würde ich mit diesem Keyword, anstelle der 10, schon 200 Besucher auf meiner Seite begrüßen können. Einer der wenigen kurzfristigen Hebel in der Suchmaschinenoptimierung.

KPIs im Blick halten

Wer Content gezielt produziert, darf das Controlling nicht vergessen und sollte einige KPIs im Blick halten. Auch das wird immer wieder falsch gemacht oder besser gesagt, erst gar nicht umgesetzt. Einfach mal einen Text produzieren und schauen, wie dieser sich entwickelt. So funktioniert das nicht. Mithilfe verschiedener KPIs kann ich die Entwicklung beobachten, schauen, ob noch mal nachjustiert werden muss oder ob sich neue interessante Themen herauskristallisieren.

Content Hubs & Expertise aufbauen

Wer gezielt Sichtbarkeit aufbauen möchte, muss einige Dinge beachten. Ein wichtiger Hebel ist, sich als Experte mit seiner Webseite zu einem Thema zu entwickeln. Nur mal eben einen langen Artikel zu einem Thema verfassen, das reicht bei weitem nicht, um sich als Experte und relevante “Webseite” zu empfehlen. Hier muss wesentlichi mehr gemacht werden, damit ein Nutzer und Google euch als Experte auf einstuft.  Wie das genau zu verstehen ist, erfahrt ihr im Podcast.

Content Updates

Ganz wichtig. Wer Content produziert, muss wissen, das man Content nicht einmalig verfasst und dann über Jahre “liegen” lässt. Google mag es, wenn Artikel aktualisiert werden – und nicht nur Google, auch die Nutzer werden es dir Danken, auf aktuelle Inhalte zugreifen zu können. Manchmal ist es zielführender, vorhandene Artikel zu optimieren als neue zu erstellen. Mal drüber nachdenken.

Daten für redaktionelle Planung nutzen

Nicht nur die Keyword-Recherche ist hilfreich, um Content für die Zukunft zu planen. Auch KPIs können dir helfen, auf Basis von unterschiedlichen Daten, neue Inhalte zu produzieren. Ein ganz wichtiger Aspekt, den ihr unbedingt umsetzen solltet.

Fazit

Die Contentplanung und -umsetzung solltet ihr nicht aus dem Bauch heraus umsetzen. Mit einer gezielten Vorbereitung kann man den Grundstein für den Sichtbarkeitsaufbau legen. Für die Analyse und spätere Textproduktion könnte man auf Tools zurückgreifen, kann aber auch mit ausreichend Vorbereitung und Erfahrung die Inhalte ohne Toolunterstützung umsetzen. Wichtig ist, den Inhalt zu produzieren, den deine Zielgruppe auch erwartet und nachfragt. Es gibt nichts schlimmeres, wie Textwüsten, die keiner kennen will und viel Zeit und Geld bei der Umsetzung gekostet haben.

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