B2B Marketing bei LinkedIn und wie der Algorithmus genau funktioniert #237 - Digitales Unternehmertum

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B2B Marketing bei LinkedIn und wie der Algorithmus genau funktioniert #237

B2B Marketing bei LinkedIn und wie der Algorithmus genau funktioniert #237
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LinkedIn und Xing sind zwei Business-Netzwerke, die mittlerweile nicht nur für das digitale Networking, sondern auch gezielt für die Kundenakquise/Leadgenerierung genutzt werden können. Insbesondere LinkedIn habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensiv mit unterschiedlichen Unternehmen eingesetzt.

LinkedIn ist längst nicht nur Netzwerk-Plattform. LinkedIn bietet wesentlich mehr Möglichkeiten. So ist das Business-Netzwerk mittlerweile auch ein wichtiges Werkzeug im Content Marketing für den B2B Bereich. Auf kaum einer anderen Plattform funktioniert das Contentthema für die B2B-Zielgruppe so gut.

Klar können auch neue Geschäftsbeziehungen gewonnen werden, neue Mitarbeiter rekrutiert werden und das digitale Networking voran getrieben werden. Aber auch für die Leadgenerierung und Kundengewinnung eignet sich LinkedIn immer mehr. Damit ihr erfolgreich auf LinkedIn agieren könnte, möchte ich im Podcast auf den LinkedIn-Algorithmus näher eingehen, der die Grundlage für ein erfolgreiches Agieren bei LinkedIn darstellt.

Denn ähnlich wie der Google-Algorithmus, bestimmt der Algorithmus bei LinkedIn auch, welche Inhalte mehr Sichtbarkeit in der Timeline der Nutzer erhalten und welche eher weniger Sichtbarkeit.

Wie funktioniert der LinkedIn Algorithmus?

Grundsätzlich ist der LinkedIn Algorithmus nicht so komplex wie der von Google. Wenn ihr Content bei LinkedIn veröffentlicht habt, ordnet der LinkedIn Algorithmus den Content erstmal in drei Kategorien ein

Phase 1: LinkedIn Algorithmus – Kategoriezuordnung

Mit Hilfe verschiedener Parameter stuft LinkedIn den Content zunächst in die Kategorien „Spam“, “geringere Qualität” oder „High Quality“ ein. Wer von LinkedIn als „Spam“ eingestuft wird, wird so gut wie keine Sichtbarkeit mit seinen Inhalten generieren. Wer es schafft in die Kategorie “geringere Qualität” und „High Quality“ eingestuft zu werden, hat die Voraussetzung schon mal geschafft und wird mehr Reichweite aufbauen.

Phase 2: Interaktionen

Der gepostete Content durchläuft praktisch mehrere Prüfstationen. Ist die erste Prüfung durchlaufen, wird dein Post einem Teil deines Netzwerkes präsentiert. Erhält dieser dann entsprechende Aufmerksamkeit in Form von Linkes, Shares oder Kommentare, wird sich das positiv auswirken und der Post sollte weitere Reichweite aufbauen können.

Phase 3: Viralitäts- und Glaubwürdigkeit-Messung

Im weiteren Verlauf werden weitere Prüfungen dem Post unterzogen. Der LinkedIn Algorithmus versucht weitere Signale für die Qualität des Beitrags zu ergattern. Hier spielen dann weitere Parameter eine Rolle, beispielsweise das eigene Unternehmensprofil. Auch die Glaubwürdigkeit einbezogen. Fällt der Post durch diese Qualitätsprüfung, wird der Post praktisch im Feed durchgereicht.

Phase 4: Qualitätsprüfung durch Redakteure

Wenn der Post zuvor ausreichend Signale erhalten hat, gibt es tatsächlich noch eine vierte Phase. Und zwar wird in dieser Phase die Qualität deines Beitrages untersucht und ob dieser entsprechenden Mehrwert liefert. Das wird dann von redaktionellen Mitarbeitern beurteilt. Also, man verlässt sich nicht nur auf einen Algorithmus, sondern bezieht auch die menschliche Komponente mit ein.

Die Reise des Postings ist flexibel

Die zuvor aufgezeigten Phasen müssen aber nicht immer in der Reihenfolge durchlaufen werden. In der Realität kann es sein, dass ein Post immer mal wieder in die verschiedenen Phasen “zurürck” oder “hoch” gestuft wird. Der Algorithmus ist also dynamisch und die Reise eines Postings kann unterschiedlich ausfallen.

LinkedIn Algorithmus einfach erklärt
Der LinkedIn-Algorithmus als Grafik (Quelle: LinkedIn)

Welche Content-Formate funktionieren bei LinkedIn?

Bei Linkedin funktionieren die verschiedenen Formate /Text, Bild, Video) zum Teil sehr unterschiedlich. Ähnlich wie bei Google auch ist Kombination der Content-Formate zu empfehlen. Insbesondere Videos erreichen sehr gute Interaktionsraten und somit Reichweite.

Die Content Qualität ist entscheidend

Wer hochwertige Inhalte, die einen Mehrwert bieten, veröffentlicht, wird langfristig die Plattform für sein B2B Marketing nutzen können. Es gibt wenig so konkrete Plattformen, wo ich meine Zielgruppe auf diese Art und Weise erreichen kann. Daher ist LinkedIn durchaus ein kleiner Geheimtipp für B2B Unternehmen.

Content und klassische LinkedIn Anzeigen kombinieren

Sinnvoll kann es zudem an sein, nicht nur auf eine Content-Strategie bei LinkedIn zu setzen, sondern auch LinkedIn Anzeigen zu schalten. Wie das mit den Anzeigen bei LinkedIn funktioniert und was ihr darüber wissen solltet, erfahrt ihr in einer der kommenden Podcast Episoden.

Fazit

LinkedIn Funktioniert als B2B-Plattform nicht nur für das digitale Networking oder Recruiting. Auch wer im Content Marketing die B2B Zielgruppe erreichen will, eignet ich LinkedIn zunehmend. Was das Paidthema bei LinkedIn angeht, werde ich in den nächsten Ausgaben ebenfalls eine Podcast Episode zu aufnehmen und von unseren Ergebnissen und Kampagnen berichten.

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