10 Tipps für KMUs wenn es um den Start oder Erweiterung des Online Business geht #053 - Digitales Unternehmertum

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10 Tipps für KMUs wenn es um den Start oder Erweiterung des Online Business geht #053

10 Tipps für KMUs wenn es um den Start oder Erweiterung des Online Business geht #053
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Wer Online erfolgreich sein möchte, muss seine Hausaufgaben machen und sich auf die veränderten Bedingungen der Konsumenten anpassen. Es reicht längst nicht mehr aus, nur eine bessere Visitenkarte ins Netz zu stellen. Und jene Unternehmen, die das begriffen haben, etwas verändern wollen, machen nicht selten den Fehler dann, die notwendige Konsequenz aufzubringen.

Meine Arbeit beschränkt sich meist auf klein- und mittelständische Unternehmen, die Unterstützung und Hilfe benötigen, die digitalen Weg für das eigene Unternehmen zu finden. Es sind aber längst nicht nur die kleinen Unternehmen, denen man ein solches “falsches Vorgehen” unterstellen könnte. Es sind auch oder vielleicht sogar zum größten Teil die mittelständischen Unternehmen, die sehr viele Fehler machen und sich wundern, weshalb das Internet bisher noch keine Rolle für das eigene Business spielt.

Egal, ob kleines oder größeres Unternehmen. Es wird viel im Online-Business falsch gemacht und daher möchte ich euch heute eine neue Podcast Episode präsentieren, wo ich euch letztlich 10 wichtige Tipps im Umgang mit der eigenen Online-Strategie bzw. des Online-Business an die Hand geben möchte. Wenn ihr diese Dinge beachtet, macht ihr bereits eine Menge richtig.

Ich erlebe es immer wieder im Umgang mit Unternehmen –  der Wille, online etwas zu bewegen und aktiver zu werden, ist durchaus vorhanden. Die Umsetzung, wie das Ganze allerdings dann geschieht, ist sehr unterschiedlich und sehr häufig auch sehr ineffizient. Dabei ist es egal, ob ein Relaunch der Internetseite ansteht, das Online-Business erweitert werden soll oder ob man überhaupt erst mal so richtig online etwas unternehmen möchte. Ich werde häufig dann gerufen, wenn es fast zu spät ist und man Rat und Expertise eines Experten benötigt. Dabei ist es kein Hexenwerk, sein Online-Auftritt so umzusetzen, dass dieser erfolgreich für das Business eingesetzt wird – ob indirekt oder direkt.

10 Tipps für ein besseres Online-Business

Um zumindest ein wenig für das Thema zu sensibilisieren, habe ich 10 wichtige Aspekte herausgestellt, die man bei der Veränderung oder Neugestaltung seines Online-Business berücksichtigen sollte
  • Ziele definieren

    Was will ich mit dem Internetauftritt letztlich erreichen. Konkrete Ziel definieren und diese dann in die Strategie implementieren, ist ein essentieller Schritt und sollte am Anfang der Überlegungen stehen. Darauf aufbauend kann dann alles weitere geplant und umgesetzt werden. Beispielsweise:

  • Mitarbeiterplanung / Ressourcen

    Sehr häufig steht und fällt die Umsetzung und Weiterentwicklung mit der Wahl des oder der richtigen Mitarbeiter. Das kann inHouse sein, oder wer sich im ersten Stop keinen festen Mitarbeiter leisten möchte, auch extern sein. Unabhängig, welche Mitarbeiter am Projekt beteiligt sind, sie müssen motiviert sein, Konfrontation mit Vorgesetzten oder externen Dienstleistern nicht scheuen und sich – wenn nicht vorhanden – schnellsten Fachwissen aneignen. Aber: An dieser Stelle muss auch festgehalten werden, dass die Umsetzung und der Erfolg des eigenen Online-Auftritts / Online-Business maßgeblich davon abhängt, wie das Management, die Eigentümer oder je nach Größe des Unternehmens das Führungsgremium das Projekt unterstützt und in das eigene Unternehmen implementiert. Wird das Internet als notwendiges Übel gesehen, wird man kaum Chancen haben, ein erfolgreiches Internet-Business aufzubauen.

  • Tools helfen bei Analyse und Weiterentwicklung des Internet-Business

    Hier komme ich in meinem nächsten Punkt noch genauer drauf zu sprechen, aber es wird so häufig fahrlässig mit diesem Thema umgegangen, dass ich es als häufigen Fehler und somit letztlich als Tipp mit aufnehmen muss. Viele Tools wie Google Analytics oder die Search Console sind kostenlos und liefern so wichtige Informationen rund um die Webseite, dass ich explizit noch mal drauf hinweisen möchte. Mit den richtigen Tools ausgestattet, kann ein Online-Business gestartet und sinnvoll und effizient weiterentwickelt werden.

  • Analyse / Ist-Zustand

    Man glaubt gar nicht, wie häufig es in der Praxis, selbst im Mittelstand vorkommt, dass auf eine Analyse von bereits Vorhandenem verzichtet wird. Wichtig ist, zunächst ein mal den Ist-Zustand genauestens zu analysieren – dabei ist es egal, ob ihr bisher nur eine bessere Visitenkarte im Netz hatte oder bereits ein bestehendes Online-Business. Es gibt so viele Parameter, die helfen, fundiert das Online-Business auszubauen und weiterzuentwickeln. Voraussetzung ist natürlich, dass man seine Hausaufgaben gemacht hat und wichtige, kostenlose Tools wie Google Analytics oder die Google Search Console im Einsatz hat. Wer das bisher nicht hat, unbedingt und schnellstens nachholen. Was man alles machen kann und sollte, im Podcast gibt es einige Ausführungen, die du dir anhören solltest. Ein Aspekt, den ich an dieser Stelle nennen möchte, ist auch das Wissen und der Blick für die Sichtbarkeit bei Google. Google ist mit einem Marktanteil von über 95 Prozent in Deutschland, ein ganz wichtiger Kanal. Aber – das ist längst nicht alles und Diversifizierung und somit Risikostreuung ist hier das Stichwort. Also, hört rein in den Podcast.

  • Benchmark Analyse

    Ich nenne es gerne die Benchmark Analyse. Und zwar die genaue Beobachtung und Analyse des Wettbewerbs. Was sind meine schärfsten Konkurrenten – online und offline. Was machen die bereits in Sachen Online-Business, gibt es Dinge, die man sich abschauen und ggfs kopieren oder in veränderter Form sogar besser machen kann? Pickt euch die besten Dinge heraus und bindet sie in ein neues Konzept ein.

  • Produktdarstellung und Informationstiefe

    Wer sein Online-Angebot überarbeitet, sollte sich Gedanken darüber machen, ob die Darstellung wie in einem Prospekt oder Flyer zeitgemäß und ausreichend ist. Häufig erlebe ich es, dass der Internetauftritt ein Abbild der eigenen Prospekte ist. Dabei erwartet der Konsument von heute so viel mehr, wenn er auf eine Internetseite geht. Amazon & Co. Machen es vor und auch im B2B Bereich ist es längst nicht mehr ausreichend, nur zu zeigen oder kurz zu sagen, dass man dieses oder jenes Produkt hat. Bestenfalls sind Prospekte praktisch der Teaser und alle wichtigen und relevanten Informationen, Verkaufsargumente, Darstellungsoptionen, etc., die der Prospekt nicht her gibt, werden dann online angeboten.
    Insgesamt ist das Thema Aufbau der Webseite / Strukturierung / Aufbau der Navigation, Übersichtlichkeit und Usability ein essentielles Thema. Was an dieser Stele aber zu weit gehen würde, um es im Detail zu besprechen.

  • Auswahl und Angebot der richtigen Service-Leistungen

    Wenn man nicht gerade Hersteller ist und ein uniques Produkt anbietet, ist die Differenzierung und somit die Substiuierbarkeit eines Produktes gegeben. Aber selbst als Hersteller muss man sich Gedanken darüber machen, wie man den Kunden optimal bindet und überhaupt auf sich aufmerksam macht. Hier gibt es verschiedene Ansätze und Möglichkeiten und somit ist die Servicetiefe genau zu bestimmen und zu planen. Auch diese hängt von vielen Faktoren letztlich ab.

  • Die richtigen Online Marketing Kanäle

    Wenn erst das neue Internetangebot steht, man u.U. bereits sehr viel Geld ausgegeben hat, darf man eines nicht vergessen. Potenzielle Kunden haben nicht auf euer Angebot gewartet, sie müssen darauf aufmerksam gemacht werden. Wie sage ich immer so schön. “Der schönste Webauftritt hilft nicht, wenn ihn keiner kennt.”. Und hier sind wir bei einem essentiellen Problem. Viele Unternehmen leisten sich einen teuren Internetauftritt – warum? Weil es hip ist, der Branche und dem eigenen Business angemessen, der Wettbewerb hier auch sehr aktiv ist, und und und … Damit der neue Internetauftritt auch genutzt wird, potenzielle Kunden den Weg auf die Webseite finden, müssen diese entsprechend auf das Webangebot aufmerksam gemacht werden. Hier gibt es verschiedene Maßnahmen und Umsetzungsempfehlungen. Auf einige bin ich hier in vorherigen Podcasts eingegangen, (z.B. Re-Targeting, Content Marketing, etc.). An dieser Stelle sollte man nur wissen. Man muss auf Sein Angebt aufmerksam machen – ob dies organisch passiert, wenn die Leute über die Suche von Google kommen, ob per Werbeschaltung oder, oder oder … auch hier gibt es mehr Inhalt, mehr Input im Podcast. Hört rein.

  • Think Mobile

    Die Headline klinkt plump, ist sie aber nicht. Das mobile Internet wird immer relevanter – ob im B2C oder B2B Sektor. Webseiten haben heutzutage nicht selten schon 50 Prozent oder mehr Besucherströme über das mobile Internet. Wer also sein Online-Business auf neue Füße stellen will, kommt an dem Thema nicht vorbei. Und bei diesem Thema geht es nicht nur um ein Responses Webdesign, also ein Design, welches für die unterschiedlichen Devices, also Smartphone, Tablet oder klassisch PC geeignet ist. Es geht auch darum, die Webseite, Inhalte oder wer einen Online-Shop betreibt oder betreiben möchte,  entsprechend fit zu machen. Aktuell liegt beispielsweise die besondere Herausforderung für Online-Händler darin, den mobilen Traffic best möglich zu konvertieren. Im Vergleich zum klassischen Internet hinken diese Werte zum Teil weit hinterher. Klar, kann man sagen und sich damit zufrieden geben, dass der mobile Kanal eher ein Informationskanal ist und weniger Transaktionen vollzogen werden. Dies ist sicherlich so, nur gilt es an dieser Tatsache zu arbeiten, zu schauen, wie man es schaffen kann, mögliche Veränderungen herbeizuführen. Also, auch hier kann man dran arbeiten und eine Menge machen – es bedarf nur Mut und ggfs einen etwas längeren Atem. Denn eines ist klar – es wird Veränderung geben, die Frage ist nur wann und wer ist dann rechtzeitig dabei.

  • Mut zur Veränderung

    Es gibt noch einige weitere Aspekte und Punkte, die aber denke ich an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden. Und alleine die vorherigen Punkte sollten euch gezeigt haben, dass es heutzutage nicht mehr damit getan ist, nur mal eben einen neuen Internet-Auftritt zu konzipieren. Der Betrieb und die Weiterentwicklung bedarf einer gewissen Anstrengung und Investition. So viel muss klar sein. Was aber genauso klar sein muss – ohne Internet geht es nicht mehr. Früher hat man in den gelben Seiten nachgeschaut, wenn ich nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen geschaut habe. Heutzutage ist Google bei uns in Deutschland mit einem Marktanteil von über 90 Prozent eine der wichtigsten Quellen und Seiten – egal, ob für B2C oder B2B. Wer sich letztlich vom Wettbewerb unterscheiden will, den entscheidenden Vorsprung erzielen möchte, muss sein Unternehmen anpassen und Mut zur Veränderung haben. Wie heißt es so schön – wo gehobelt wird, fallen auch Spähne. Wer erfolgreich sein will, muss weiter denken und sein Unternehmen und seinen Webauftritt an den Bedürfnissen seiner Zielgruppe weiterentwicklen. Da jede Zielgruppe etwas anders tickt, gibt es auch nicht das Patentrezept. In diesem Sinne, wünsche ich erfolgreiche Geschäfte, eine Mutige Umsetzung der Online-Strategie für ein nachhaltiges Business.

Links aus dem Podcast

  • Google Analytics
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